03.05.2018, 15:20 Uhr

Kunst im Amt „Selection Two“ – Ausstellung von Gené Neurieder im Landratsamt

(Foto: Beate Geier)(Foto: Beate Geier)

„Selection Two“ heißt die neue Ausstellung im Landratsamt Regensburg, die am 3. Mai eröffnet wurde. Die im Beratzhausener Ortsteil Rechberg lebende Künstlerin Gené Neurieder zeigt dort eine besondere Auswahl ihrer Werke. „Dem Betrachter offenbart sich hier die Vielseitigkeit der malerischen Welt von Frau Neurieder“, bemerkte Landrätin Tanja Schweiger anerkennend bei einem Rundgang.

REGENSBURG Gené Neurieder bewegt sich stilistisch gesehen zwischen impressionistisch malerisch, expressiv abstrakt und variabel konkret. Motivisch betrachtet reist sie einmal um die Welt und bringt fremdländisch Urtypisches ebenso auf die Leinwand wie europäische Landschaften und Architekturen. „Mein Mal- und Zeichenstil ist überwiegend gegenstandsorientiert, ausdrucksbetont und wird von abstrakten Elementen ergänzt. Sämtliche Bildgattungen, vom Stillleben über Figuren- bis zur Landschaftsdarstellung prägen meine Bildinhalte“, erläutert sie ihre experimentelle Zielsetzung.

Ihre kreative Ausbildung deckt nach der Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern wie Dr. Hans Lindner, Günter Klobouk, Mariana Steiner, Renate Christin und Prof. Alexandru Passat neben Acryl- und Aauarellmalerei auch Grafik, Radierung und Bildhauerei ab. Von 2007 bis 2008 führte die gebürtige Regensburgerin in Beratzhausen die „Galerie No. 10“. Daneben hat sie ihre eigenen Werke seit 2005 unter anderem schon in Hemau, Eichhofen, Lappersdorf, Fürth, Schönhofen und Nabburg gezeigt. Auch in Regensburg waren ihre Werke bereits mehrfach zu bewundern. Neurieder gehört den Freunden und Förderern des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg an, ist Mitglied im Kulturstadel Hemau e. V., im Kuratorium Europäische Kulturarbeit Beratzhausen, im Kulturverein Beratzhausen und im Kultur- und Museumsverein Nabburg.

Die eindrucksvollen Werke können bis Donnerstag, 31. Mai, zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist Teil des vom Kulturreferat entwickeltem Ausstellungsformats „Kunst im Amt“, das ein breites Publikum ansprechen und auch Menschen mit Kunst in Berührung bringen will, die gewöhnlich nicht in Galerien anzutreffen sind.


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