18.07.2019, 12:50 Uhr

Berta-Hummel-Sammlung Bauprojekt im Freilichtmuseum soll 2020 starten

V. li.: Bürgermeister Josef Auer, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Architekt Prof. Markus Frank und Landrat Michael Fahmüller. (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)V. li.: Bürgermeister Josef Auer, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Architekt Prof. Markus Frank und Landrat Michael Fahmüller. (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)

Zweckverband Niederbayerische Heimatmuseen stimmt der Planung des neuen Gebäudes für die Berta-Hummel-Sammlung im Freilichtmuseum Massing zu

MASSING Die Entscheidung ist gefallen: Die Mitglieder des Zweckverbandes Niederbayerische Freilichtmuseen stimmten bei ihrer Sitzung unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dem Vorschlag einstimmig zu, dass das Projekt „Berta-Hummel-Sammlung im Freilichtmuseum Massing“ auf den Weg gebracht wird. Nach Abschluss der entsprechenden Verträge soll auf dem Gelände des Freilichtmuseums ein Neubau in unmittelbarer Nähe zum „Schusteröder Hof“ und Eingangsbereich errichtet werden.

Großen Anklang fanden die Pläne und das Modell von Architekt Prof. Markus Frank aus Eggenfelden. Sein Entwurf war bereits unter verschiedenen Vorschlägen von einer Jury favorisiert worden. „Es wird ein modernes Gebäude geschaffen, das sich perfekt in die historische Umgebung einfügt“, lobte Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl die Präsentation des Architekten. Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich unterstrich, dass der Entwurf auch konzeptionell sehr viel biete und für verschiedene Altersgruppen attraktiv sei. So würden die Werke durch die geplante Kreativ-Werkstatt auch einem jungen Publikum näher gebracht.

„Ich freue mich, dass die Initiative, der Hummel-Sammlung eine neue Heimat im Freilichtmuseum Massing zu geben, erfolgreich ist und somit das Werk der weltberühmten niederbayerischen Künstlerin bewahrt werden kann“, so Dr. Heinrich. Er bedankte sich für das Engagement seines Stellvertreters Dr. Pröckl, des Landrats Michael Fahmüller und des Massinger Bürgermeisters Josef Auer.

Bezirkstagsvizepräsident Dr. Pröckl betonte, dass seine Initiative nur erfolgreich sein konnte, weil sie von vielen Partnern unterstützt wurde. „Das Hummel-Museum und der Markt Massing sind eng miteinander verbunden. Es ist sehr erfreulich, dass die Sammlung in Massing bleibt und die Werke auch in Zukunft an ihrem Heimatort gezeigt werden“, so Dr. Pröckl. Architekt Prof. Frank erläuterte, dass das enge Verhältnis der Künstlerin zu ihrer Heimat und zur Natur in dem neuen Gebäude sichtbar werde. Außerdem greife der gegossene, weiße Beton die Anmutung der Hummel-Porzellanfiguren auf.

Nächstes Jahr soll das Bauprojekt im Freilichtmuseum Massing starten, die Kosten werden auf 1,5 Millionen Euro beziffert. 140 Quadratmeter Ausstellungsfläche und ein ebenso großes Archiv wird das neue Gebäude nach Fertigstellung haben. Es soll Platz für rund 4.000 Exponate von Berta Hummel bieten.


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