16.11.2018, 16:23 Uhr

Premiere Der Kulturpreis des Landkreises geht zweimal nach Eggenfelden

Bei der Kulturpreisverleihung (v. li.): Moderatorin Katharina Jordan, Dr. Cornelia Stenglein, Landrat Michael Fahmüller, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Helmut Speckmaier, MdL a. D. Reserl Sem und die Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler und Wolfgang Beißmann. (Foto: Holger Becker)Bei der Kulturpreisverleihung (v. li.): Moderatorin Katharina Jordan, Dr. Cornelia Stenglein, Landrat Michael Fahmüller, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Helmut Speckmaier, MdL a. D. Reserl Sem und die Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler und Wolfgang Beißmann. (Foto: Holger Becker)

Zum ersten Mal wurde im Landkreis Rottal-Inn der Kulturpreis vergeben. Sowohl in der Kategorie Kulturförderpreis als auch der Hauptpreis gingen nach Eggenfelden.

ROTTAL-INN . „Kultur entsteht im Herzen jeden einzelnen“: Unter dieses Motto stellte Landrat Michael Fahmüller die Veranstaltung im Hans-Reiffenstuel-Haus. Bürgermeister Wolfgang Beißmann unterstrich, warum es Sinn mache, dass der Landkreis einen Kulturpreis vergebe und die Kommunen die Kultur unterstützen: „Kunst sollte nicht nur den Metropolen vorbehalten bleiben, auch der ländliche Raum braucht die Kunst.“ Er sei überrascht gewesen bei der Sichtung der Vorschläge aus der Bevökerung, aus welcher kulturellen und künstlerischen Vielfalt im Landkreis die Jury die Sieger im Nachwuchsbereich und beim Hauptpreis zu küren hatten, verriet Landrat Michael Fahmüller.

Die Skulptur für den Kulturpreis, der überdies mit 2.500 Euro (Hauptpreis) und 500 Euro (Nachwuchs) dotiert ist, hat Heidi Finsterer aus Gangkofen angefertigt. Sie hatte sich in einem Künstlerwettbewerb durchgesetzt. Die Skulptur besteht aus einem Bodenteil in Form des Landkreises und auf dieser stehen im Kreis sieben Figuren, die symbolisch für die verschiedenen Kategorien, wie zum Beispiel Musik, Theater oder die bildende Kunst stehen sollen.

Im Nachwuchsbereich gab es drei Nominierungen. Am Ende hatte die Violinistin Larissa Cidlinsky aus Eggenfelden die Nase vorn. Die 24-Jährige hat sich schon bei großen Konzerten überregional einen Namen gemacht. Den Kulturförderpreis konnte sie nicht persönlich in Empfang nehmen, für sie nahm ihre Mutter Dr. Cornelia Stenglein den Nachwuchspreis entgegen.

17 Nominierungen gab es für den Hauptpreis, darunter Theater- und Kulturvereine, Autoren und bildende Künstler. Am Ende konnte sich der Kulturverein Eggenfelden über die Auszeichnung freuen. Der rührige Verein hat sich in den letzten knapp 27 Jahren über die Landkreisgrenzen hinweg mit Veranstaltungen wie „Eggenfelden klassisch“, den „Herbstsonntagen“ oder den Kinderkunsttagen einen Namen gemacht. Den Preis nahmen 1. Vorsitzender Helmut Speckmaier und 2. Vorsitzender Ulrich Weilhammer entgegen.

Für das Rahmenprogramm sorgten das Trio „Gruberich“, Träger des bayerischen Kulturpreises 2010, sowie Elisabeth Nelhiebel und Sebastian Kamm vom Theater an der Rott. Moderiert wurde der Abend von Katharina Jordan.


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