22.06.2018, 12:16 Uhr

Süßer Nachwuchs Rinder-Überraschung im Freilichtmuseum Massing

Nanci und Wuckerl lassen es sich auf der Weide gut gehen. (Foto: Freilichtmuseum Massing)Nanci und Wuckerl lassen es sich auf der Weide gut gehen. (Foto: Freilichtmuseum Massing)

Die Weide beim Heilmeierhof im Freilichtmuseum Massing hat wieder tierische Bewohner: Nanci und Wuckerl, zwei gescheckte junge Rinder, sind frisch eingezogen und lassen sich nun das saftige Gras schmecken. Man sieht, dass die zwei glücklich sind gemeinsam auf der Weide und dass sie sich gut verstehen.

MASSING Ihren Platz im Museum haben sich die beiden mehr als verdient, denn die Fleckvieh-Haltung hat eine lange Tradition – schon seit dem 19. Jahrhundert gibt es diese Rasse in Deutschland. Ursprünglich stammt sie jedoch aus der Schweiz, wo sie viele Jahrhunderte lang im Simmental im Berner Oberland als Mehrnutzenvieh, vor allem aber auf Milchleistung gezüchtet wurde. Deshalb heißen die friedlichen Tiere bis heute auch „Simmentaler“.

Die zwei Massinger Fleckviehkalbinnen stammen aber aus der Linie des Niederbayerischen Fleckviehs, das noch heute bei Versteigerungen in Osterhofen hohe Preise erzielt. Der Kuhkenner schwärmt von kräftigen Rahmen, einem guten Fundament und von einem schönen geäderten Euter. Aber das ist alles gar nicht so wichtig, wenn einen treue Kuhaugen über den Zaun hinweg anschauen.

Die zwei Jungrinder im Museum freuen sich jedenfalls schon auf die großen und kleinen Museumsbesucher – vor allem auf die kleinen: Die können direkt neben der Weide in der alten Schulstube einen Unterrichtstag wie früher erleben und dabei nicht nur Schiefertafel, Abakus und Fleißbildchen kennenlernen, sondern auch Nanci und Wuckerl durchs Fenster beobachten (für Gruppen von 15 bis 21 Kindern ab 6 Jahren). Mehr Infos und Anmeldung bei Museumspädagogin Roswitha Klingshirn unter fon 08724. 96 03-15 oder unter www.freilichtmuseum.de.


0 Kommentare