25.01.2018, 14:20 Uhr

Nach Verkauf Älteste Rottaler Holzbauten sollen saniert werden

V. li.: Sebastian Doppler vom  Kreisbauamt Rottal-Inn; Kreisheimatpfleger Gerhard Haslbeck, Lorenz Schroeter, Landesamt für Denkmalpflege, Martin Eder vom Markt Arnstorf, Eigentümer Richard Seis, Andrea Wojaczek von der Unteren Denkmalschutzbehörde, Bürgermeister Alfons Sittinger, Architekt Josef Rosner sowie Christoph Schweiberger, Neffe des Eigentümers. (Foto: Markt Arnstorf)V. li.: Sebastian Doppler vom Kreisbauamt Rottal-Inn; Kreisheimatpfleger Gerhard Haslbeck, Lorenz Schroeter, Landesamt für Denkmalpflege, Martin Eder vom Markt Arnstorf, Eigentümer Richard Seis, Andrea Wojaczek von der Unteren Denkmalschutzbehörde, Bürgermeister Alfons Sittinger, Architekt Josef Rosner sowie Christoph Schweiberger, Neffe des Eigentümers. (Foto: Markt Arnstorf)

Zwei denkmalgeschützte Häuser in der Scheibengasse in Arnstorf wurden verkauft und sollen künftig für Wohnzwecke genutzt werden.

ARNSTORF Der Marktrat hat in seiner Sitzung im Dezember den Verkauf der denkmalgeschützten Häuser Scheibengasse 2 und 4 beschlossen. Die neuen Eigentümer sind Richard Seis und Anton Schweiger. Die ersten Konzeptüberlegungen wurden bei einem Fachstellengespräch vor Ort erläutert. Die Häuser sollen unter Beachtung des Denkmalschutzes komplett saniert, etwas erweitert und für Wohnzwecke genutzt werden.

Das Haus Scheibengasse 2 ist im Kern vor dem Jahre 1550 gebaut worden, das Anwesen Nr. 4 ist auf das Jahr 1638 datiert. Beide Anwesen zählen zu den wohl ältesten erhaltenen Holzbauten im Landkreis Rottal-Inn. Sie wurden ursprünglich als Wohnungen für die Arbeiter in den Weinbergen der Schlossherrschaft errichtet. Die Siedlung „Weinberge“ und die Rebenstraße erinnern noch heute an den Weinanbau in Arnstorf.

Die Planungen der neuen Eigentümer sehen einen Baubeginn in den nächsten Wochen vor. Ein Glasbau soll beide Häuser miteinander verbinden und eine attraktive Innenhofsituation erzeugen. Die Dachkonstruktionen sollen weitgehend auch im Innern sichtbar werden. Insgesamt wurden die Planungen positiv bewertet. In Detailbereichen ist noch weiterer Abstimmungsbedarf gesehen worden


0 Kommentare