08.12.2020, 15:16 Uhr

Unterstützung wird benötigt Corona-Krise trifft Künstler hart

Von links: Sepp Eibelsgruber mit Eva Luginger und Landrat Max Heimerl. Foto: Landratsamt Mühldorf am InnVon links: Sepp Eibelsgruber mit Eva Luginger und Landrat Max Heimerl. Foto: Landratsamt Mühldorf am Inn

Unterstützung durch staatliche Förderprogramme.

Landkreis Mühldorf am Inn. Kulturschaffende sind von den Auswirkungen der Corona-Krise besonders betroffen. Stellvertretend für die Kultur- und Kreativszene im Landkreis Mühldorf schilderten der Musiker Sepp Eibelsgruber und die Sängerin Eva Luginger im Gespräch mit Landrat Max Heimerl die prekäre Situation der Künstlerinnen und Künstler.

Landrat Max Heimerl verwies in diesem Zusammenhang auf die Unterstützung des Fachbereiches Kreis- und Regionalentwicklung im Landratsamt. Die Mitarbeiter stehen Kultur- und Kreativschaffenden beratend zur Seite und informieren über aktuelle Regelungen und staatliche Hilfsprogramme.

Dazu zählt beispielsweise die erst kürzlich gestartete „Novemberhilfe“, die sich an alle von den aktuellen Schließungen betroffenen Selbständigen und Unternehmen richtet. Antragsteller erhalten Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent ihres durchschnittlichen Umsatzes im November 2019. Mit „Neustart Kultur“ hat die Bundesregierung ein Rettungspaket speziell für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Es besteht aus einer Vielzahl einzelner Förderprogramme, die sukzessive anlaufen oder bereits angelaufen sind.

Die aktuellen Informationen zu diesen und weiteren Programmen sind auf der Website des Landratsamtes unter www.lra-mue.de zu finden. Das Team der Kreis- und Regionalentwicklung steht betroffenen Kultur- und Kreativschaffenden unter der Telefonnummer 08631/699-499 für Fragen zur Verfügung.

Auch die Bevölkerung kann eine wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Künstler leisten, so der Appell des Landrats – nämlich Disziplin: „Wenn sich jeder solidarisch und konsequent an die Regeln hält und mit der Möglichkeit der Impfung kann es gelingen, so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückzukehren. Dann können auch wieder größere Kulturveranstaltungen stattfinden, um die Einnahmen der Künstler zu sichern.“