22.12.2017, 17:23 Uhr

Ampfings Bürgermeister Ottmar Wimmer Mit Mut und Optimismus ins Jahr 2018

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Statt die schlechten Zeiten zu beschwören, sollte man voll Mut und Optimismus ins neue Jahr gehen, empfiehlt Ampfings 1. Bürgermeister Ottmar Wimmer.

AMPFING „Die Zeiten sind schlecht“ – so hört man es allerorten: Die Renten sind nicht mehr sicher, viele Banken kämpfen durch das Fehlverhalten mancher Manager ums Überleben, die Arbeitsplätze sind nicht mehr sicher und so fort und so fort. Viele Menschen blicken daher mit Sorgen und Ängsten in die Zukunft. Auch die Bundestagswahl konnte die Stimmung nicht erhellen.

Aber liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Kollektives Unbehagen ist keine Lösung. Wo die Politik überholte Strukturen nicht aufreißen kann oder will, ist Eigeninitiative gefragt. Wie heißt es so schön: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos!“

In Ampfing haben wir noch nie eine Jammermentalität zugelassen, sondern stets mit Selbstbewusstsein, Mut und Optimismus an unserer Zukunft gebaut. „Beste Aussichten“ haben wir uns aufs Papier geschrieben und in diesem Sinne haben wir viel angepackt: die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und viele Ehrenamtliche und andere. Weder Euphorie, noch Pessimismus helfen uns weiter. Wir sollten die gegenwärtige Situation nicht als Auftrag zur Resignation betrachten, sondern als Auftrag, nicht nur mit dem Finger auf „die Anderen“ zu zeigen. Wir brauchen das Bewusstsein, einen eigenen Beitrag zur Bewältigung der Probleme zu leisten. Kein Ziel zu haben führt zum Stillstand.

Wie der Geschäftsmann, der am Jahresende Bilanz ziehen muss, möchte ich dies als Bürgermeister auch für die Gemeinde tun.

Im Rückblick auf das Jahr 2017 können wir stolz auf das Erreichte sein. Wir haben so manches auf den Weg gebracht, um unsere Gemeinde gut zu positionieren und unseren Standort zu verbessern (wie z.B. Hochwasserschutz, Hackschnitzelheizung, Ausbau und Sanierung der Schweppermannstraße u.v.m.).

Zum bevorstehenden Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel ist es mir ein besonderes Anliegen, mich bei Ihnen allen für Ihr Interesse und für Ihr Verständnis für auch manchmal unangenehme Entscheidungen zu bedanken.

Mein Dank gilt im Besonderen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die in sozialen Einrichtungen, in Hilfsorganisationen, in den Kirchengemeinden oder in Vereinen, sei es auf sportlichen oder auf kulturellen Gebiet, ehrenamtlich tätig sind und ihre Persönlichkeit eingebracht haben. Bitte führen Sie Ihre Dienste auch im neuen Jahr mit demselben Schwung und Elan aus, wie Sie das im Jahr 2017 getan haben. Gemeinsam geht vieles besser, problemlos und schneller. Ein Miteinander auf allen Ebenen ist hierzu die beste Voraussetzung.

Ich bedanke mich auch bei meinen beiden Bürgermeisterkollegen, bei den Damen und Herren des Gemeinderates, den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes für die gute Zusammenarbeit sowie bei allen, die aus eigener Initiative örtliche Aufgaben wahrgenommen haben. Die bevorstehenden Feiertage sollen Ihnen viel Freude und Zeit bringen, dass Sie die Ruhe und Muße finden, um in der Familie und mit Freunden wieder das Gespräch zu finden, das uns leider die hektische Zeit immer weniger gönnt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein friedvolles Weihnachtsfest, einen gelungenen Jahreswechsel und ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2018.

Ihr

Ottmar Wimmer

1. Bürgermeister


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