23.10.2017, 15:36 Uhr

Single „Mein 5. Element“ ist der Hit Waldkraiburger auf dem Weg in den deutschen Pop-Olymp

Talentierter Singer/Songwriter: Robert Wroblewski aus Waldkraiburg schickt sich an, große Karriere zu machen. (Foto:Benoby)Talentierter Singer/Songwriter: Robert Wroblewski aus Waldkraiburg schickt sich an, große Karriere zu machen. (Foto:Benoby)

Der aus Waldkraiburg stammende Musiker Robert Wroblewski schickt sich an, als Benoby einen Platz im Olymp der deutschen Singer/Songwriter zu erobern. Fans und Kritiker sind begeistert.

BERLIN/WALDKRAIBURG Benoby, bürgerlich Robert Wroblewski, hat die gefühlvolle Ballade „Mein fünftes Element“ veröffentlicht. Das Lied ist eine Ode an die Liebe. Eine kleine, große Hymne mit Ohrwurm-Charakter. Anfang 2018 soll Benobys gleichnamiges Pop-Debütalbum erscheinen.

Hätte man dem jugendlichen Benoby einst erzählt, dass er mit einem Liebeslied den Grundstein für die große Karriere legen würde, er hätte wohl laut gelacht. Über Liebe zu singen, das ging damals nämlich gar nicht. Zusammen mit seinem älteren Bruder hatte Benoby in jungen Jahren eine „richtig harte Gangsta-Rap-Truppe“ am Start, die Gigs bei den Jugendkulturtagen und in der Waldkraiburger Schenkerhalle hatte. Gefühle waren da natürlich tabu.

Seit jeher spielt Musik eine große Rolle im Leben des heute 28-Jährigen. „Ich war im Kirchenchor, in einer Hip-Hop-Crew, hatte zwei Klavierstunden, Unterricht bei einem Opernsänger, habe gerappt, habe gesungen, habe selbst komponiert, viel live gespielt und in Eigenregie drei Alben aufgenommen“, lässt der 28-Jährige seinen musikalischen Werdegang in Kurzform Revue passieren. Heute ist der Singer/Songwriter aus Waldkraiburg Multiinstrumentalist. Er spielt Klavier, Gitarre und Saxophon. Und er hat einen Plattenvertrag bei Embassy of Music in der Tasche, wo einst auch Größen wie Björk oder Passenger veröffentlichten.

Der Weg zu „Mein fünftes Element“ war nicht einfach. Obwohl das Talent und die Liebe zur Musik schon immer überdeutlich waren, wollte Benoby den Wunsch seiner Eltern erfüllen und einen Studienabschluss in der Tasche haben. Er absolvierte das Physiotherapeuten-Studium. „Es ging ja nicht darum mit meiner Familie wegen der Musik zu brechen, sondern sie als Unterstützer zu gewinnen. Jetzt sind sie auch total stolz und fiebern mit mir mit. Und ich bin froh, dass ich mich endlich komplett der Musik widmen kann. Ich hatte echt zu kämpfen. Versuchte, Studium und Musik unter einen Hut zu bekommen. Ackerte wie ein Irrer in zig Nebenjobs, um am Ende festzustellen, dass mich nur Musik wirklich glücklich macht. Und darum geht es doch, oder nicht?“

Songs voll Emotionalität und Ausdruckskraft

(Foto:Benoby)

Als ein Schicksalsschlag Benobys Familie traf, nahm das die ganze Familie mit. Benoby war sogar drauf und dran, die Musik für immer an den Nagel zu hängen. „Ich war damals traurig und wütend“, erzählt Benoby.

Doch dann kam alles anders. Benoby versuchte mit seiner Musik, die Dinge zu thematisieren und dadurch Hoffnung zu schöpfen. Der Musiker komponierte die eindrucksvollsten Songs seiner bisherigen Laufbahn. Er nahm die aufwühlende Emotionalität und ließ sie in die Songs einfließen. „Das hat mich innerlich befreit. Es tat gut“, erinnert sich der Waldkraiburger zurück.

Die Reaktionen auf die Songs waren so positiv, dass Benoby vor etwa zwei Jahren kurzerhand alles auf eine Karte setzte. Er zog von München nach Berlin, um sich ganz der Musik zu widmen. Zusammen mit dem Produzenten Mark Smith, der auch mit Johannes Oerding und Ina Müller arbeitet, begann der Musiker, die Songs für sein Pop-Debütalbum „Mein fünftes Element“ aufzunehmen, das bald erscheinen soll. „Das Material darauf klingt besser, als alles, was ich bisher aufgenommen habe. Das ist jetzt schon erste Liga“, sagt der sympathische Waldkraiburger selbstbewusst.

Benoby ist bereit, den deutschen Musikmarkt zu erobern. Wir halten ihm die Daumen! Infos über Benoby gibt es unter www.facebook.com/benobymusic auf Facebook. Den in der Wüste von Arizona gedrehten Clip zur Single „Mein fünftes Element“ findet ihr auf Youtube.


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