04.02.2019, 11:32 Uhr

Konzert des Jungen AGV Orchesters Ein Abend mit Tschaikowsky

(Foto: Johann Steinert)(Foto: Johann Steinert)

Am Sonntag, 10. Februar, gastiert das Junge Orchester des Akademischen Gesangvereins München (www.jungesorchester.de), neben zwei Konzerten im Herzen Münchens, um 17 Uhr bereits zum dritten Mal im Landshuter Rathausprunksaal. Dieses Mal mit zwei Werken des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: seiner 5. Sinfonie sowie dem berühmten 1. Klavierkonzert.

LANDSHUT Gleich zu Beginn der Sinfonie Nr. 5 wird das düstere Schicksalsthema vorgestellt, welches sich durch die ganze Sinfonie zieht. Tschaikowsky kommentierte dieses Motiv als „Vollständiges Sich-Beugen vor dem Schicksal oder was dasselbe ist, vor dem unergründlichen Walten der Vorsehung.“ Eine ganz andere Grundstimmung vermittelt das 1. Klavierkonzert, welches Lang Lang folgendermaßen beschreibt: „Den Anfang muss man sich in Russland auf einem großen Platz vorstellen: Tausende Menschen erwarten die Ankunft des Zaren. Es klingt unglaublich majestätisch.“ Solist ist der aus Rosenheim stammende Pianist Christoph Declara.

Das Junge Orchester bereichert seit 20 Jahren als eines der vielzähligen Studentenorchester Münchens die kulturelle Vielfalt der Landeshauptstadt. Seit seiner Gründung widmete sich das Orchester zunehmend anspruchsvollen sinfonischen Werken, dabei konzentriert es sich sowohl auf Sinfonien bekannter Komponisten wie Brahms oder Berlioz, aber auch auf Werke der zeitgenössischen Orchesterliteratur wie z.B. „Lilith“ und „ City Life“, Werke für Sinfonieorchester, sechs Schlagzeuger und Sound-Design vom Filmkomponisten Enjott Schneider.

Aktuell besteht das Ensemble aus rund 70 MusikerInnen – überwiegend Studierenden der Münchner Universitäten –, die sich zu wöchentlichen Proben unter der Leitung ihres Dirigenten Christoph Schäfer in der Scholastika im Herzen Münchens treffen. Interessant für die Landshuter: Christoph Schäfer übernahm vor einem halben Jahr die Leitung des traditionsreichen Landshuter Konzertchores und feierte im ersten gemeinsamen Konzert, dem „Requiem“ von Antonin Dvorak, im November 2018 bereits großen Erfolg.

Der Eintritt zum Konzert ist frei.


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