24.10.2018, 11:50 Uhr

Landshuter bei „The Voice of Germany“ Coby macht‘s mit den Fantas und Alexandre hofft noch auf Buzzer


„The Voice of Germany“ ist auch in seiner achten Auflage wieder für viele Musiker die große Chance, einmal auf der großen Bühne zu stehen und anschließend Musik-Karriere zu machen. Alle Landshuter dürften dieses Mal ganz besonders genau hinschauen und die Daumen drücken. Denn mit dabei bei der erfolgreichen TV-Musik-Casting-Show sind dieses Mal gleich zwei Landshuter Exporte: StadtSpektakel-Liebling Coby Grant und der Landshuter BWL-Student Alexandre Heitz. Letzterer hat seinen Auftritt am morgigen Donnerstagabend aber noch vor sich.

LANDSHUT/BERLIN Sie kam, sang und verzauberte sie alle. Das, was Landshuter StadtSpektakel-Fans schon längst wissen, durften jetzt auch die Fans der erfolgreichen TV-Musik-Casting-Show „The Voice of Germany“ erleben. Coby Grant, Publikumsliebling beim Landshuter Straßenkunstfestival 2012 und 2013 und Hauptact der 40-Jahre-Wochenblatt-Feier 2013, hat das Zeug zum absoluten Superstar! Am vergangenen Donnerstag hat es die 32-jährige Australierin, die mittlerweile weitestgehend in Deutschland wohnt, mit Standing-Ovations durch die erste Runde, die sogenannten „Blind Auditions“, geschafft. Dabei begeisterte sie nicht nur die Zuschauer, sondern vor allem auch die Jury, die die Kandidaten zunächst nicht sieht, sondern nur am Gesang beurteilt.

Nachdem sich schon nach wenigen Sekunden Yvonne Catterfeld nach der hübschen Blondine umgedreht hatte, ließen auch ihre Jury-Konkurrenten Michael Patrick Kelly, Mark Forster sowie Michi und Smudo von den Fantastischen Vier nicht lange auf sich warten. Gleich vier „Buzzer“ heimste die smarte Sängerin mit ihrer Version von John Denvers „Leaving on a Jetplane“ so am Ende ein und hatte danach die Qual der Wahl, sich für eines der vier Coaching-Teams entscheiden zu müssen. Die fiel schließlich auf die beiden Fanta-Rapper, die die Australierin offenbar mit ihrem „deep shit“-Lob um den Finger gewickelt hatten.

Auch wenn Coby Grant nach ihrem ersten Auftritt schon jetzt als heimliche Favoritin auf den „TVOG“-Sieg gehandelt wird – mindestens einer will ihr da noch einen Strich durch die Rechnung machen. Und der kommt ausgerechnet aus Landshut! In der dritten „Blind Audition“ am morgigen Donnerstag, 25. Oktober, um 20.15 Uhr auf ProSieben kämpft Alexandre Heitz mit „Papaoutai“ von Stromae ums Weiterkommen in die nächste Runde.

Alexandre ist ein musikalisches Multitalent. Mit 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarrespielen bei. Mittlerweile spielt der Landshuter BWL-Student, der ursprünglich aus dem Elsass stammt, auch Klavier, Bass, Schlagzeug und Ukulele und singt obendrein noch. Der 21-Jährige hat bereits fünf Bandwettbewerbe mit den „Red Cookies“ gewonnen und tritt seit zwei Jahren ebenfalls als Solo-Künstler auf. „Musiker sein ist mein Traumberuf, ich habe bereits ein wenig Erfahrung beim Thema Marketing sammeln können und möchte das nun alles miteinander kombinieren“, sagt Heitz.

Ob es nach seinem Auftritt zu mindestens einem „Buzzer“ gereicht hat und Alexandre damit eine Runde weiter ist, das kann man am morgigen Donnerstagabend auf ProSieben mitverfolgen. Mehr von Coby Grant sieht und vor allem hört man dann erst wieder Mitte November in der sogenannten „Battle Round“, in der die Talente derselben Coachinggruppe gegeneinander antreten und um den Einzug in die Live-Shows kämpfen.


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