05.06.2018, 16:15 Uhr

Straßenkunstfestival wird erweitert Jetzt „spektakelt‘s“ auch in der Neustadt

Nicht nur in der Altstadt, sondern auch in der Neustadt werden die Spektakel Landshut-Besucher dieses Jahr richtig was zum Lachen, Staunen und Mittanzen haben. (Foto: Sabrina Walter)Nicht nur in der Altstadt, sondern auch in der Neustadt werden die Spektakel Landshut-Besucher dieses Jahr richtig was zum Lachen, Staunen und Mittanzen haben. (Foto: Sabrina Walter)

Gute Nachricht für alle Fans des „Spektakel Landshut“: Das beliebte Straßenkunstfestival findet heuer nicht nur wieder vom 14. bis 16. September statt, sondern bekommt in diesem Jahr neben der Altstadt eine neue Location mit dazu: die Neustadt!

LANDSHUT Auf Anregung von Oberbürgermeister Alexander Putz hat Veranstalter Martin Hilz von Spektakel Productions in den vergangenen Monaten ein Konzept ausgearbeitet, um die Neustadt während der drei Festivaltage mit Leben zu füllen. „2008 hatten wir dort schon mal einen Versuch mit einem Künstler gemacht, was allerdings eher wenig angenommen wurde. Für mich war deshalb von Anfang an klar: Das mit der Neustadt ist eine gute Idee. Aber wenn wir es dort machen, dann richtig!“, so Hilz.

„Richtig“ das bedeutet für den Veranstalter den Aufbau zweier gegenüberliegender, zum Teil überdachter Bühnen in der unteren Neustadt, auf denen abwechselnd wieder ein tolles Programm geboten werden soll. Dazwischen wird die argentinische Artistik-Truppe „ManoAmano Circo“ einen festen Platz bekommen, auf dem sie in sechs Metern Höhe ihre Performance aus „schwebender“ Artistik und Comedy präsentiert.

Die Erweiterung um die Neustadt bedeutet übrigens nicht automatisch eine extreme Vergrößerung des Festivals. „Wir werden zwei Gruppen mehr haben. In diesem Jahr kommen 140 Musiker, Akrobaten, Comedians, Artisten und Zauberer aus 21 Nationen nach Landshut.“ Außerdem habe man an den bisherigen Auftrittsorten gefeilt, weshalb man heuer etwa auf die Bühnen am Ländtor und in der Residenz verzichten werde. Auch das „Nightlife“-Spektakel werde aufgrund fehlender Unterstützung aus der Gastronomie etwas abgespeckt.

„Eine Vergrößerung bedeutet die Aufnahme der Neustadt in das Programm vor allem flächenmäßig, was aber gleichzeitig, u.a. aufgrund der zusätzlichen GEMA-Gebühren, einige Mehrkosten verursacht“, so Hilz.

Die Stadt Landshut hat sich deshalb bereit erklärt, das Festival mit 15.000 Euro zu unterstützen. Das sei allerdings nur die Grundsicherung, ein Risiko bleibe für den Veranstalter nach wie vor bestehen.

„Der ein oder andere zusätzliche Sponsor wäre deshalb noch richtig gut“, sagt Martin Hilz und hofft, in den kommenden Wochen noch weitere Geschäftsleute für das einzigartige Spektakel Landshut, mittlerweile mit über 100.000 Besucher jährlich eines der größten Straßenkunstfestivals in Europa, gewinnen zu können.


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