15.10.2020, 11:30 Uhr

Kultur Der „Abensberger Novembernebel“ ist aufgezogen

 Foto: Ingo Knott, Stadt Abensberg Foto: Ingo Knott, Stadt Abensberg

„Abensberg liebt sein buntes Kulturleben und deshalb stand es außer Frage, dass wir trotz der Auflagen ein ,Novembernebel‘-Programm auf die Beine stellen“, sagt Abensbergs Bürgermeister Dr. Uwe Brandl. „Ein kleines Stück Normalität“ sei wichtig. Und: „Den Künstlern fehlten die Veranstaltungsabende ebenso sehr wie dem Publikum.“ Die Veranstaltungsreihe „Abensberger Novembernebel“ hat am 10. Oktober begonnen.

Abensberg. Und das sehr erfolgreich – der klassische Klavierabend mit Beethoven von Yoyo Christen war ausverkauft, die folgende Veranstaltung mit Schlagern und Literatur aus den 20er-Jahren und den Akteuren Magdalena Damjantschitsch, Hannes Fleischmann und Rudi Kohl ebenfalls. Bereits heute ausverkauft sind Helmut Achtners „Hoffnungslos optimistische Lieder“ (am 21. November im Center) und „Flying Home for Christmas“ mit Steffi Denk und ihren „Flexible Friends“ (am 27. Dezember im Brauereigasthof „Zum Kuchlbauer“), so Melanie Schmid von der Stadt Abensberg. Sie führe jedoch Wartelisten, falls sich Änderungen ergeben würden.

Sie hat die „Novembernebel“-Reihe heuer erstmals mit dem neuen Kulturreferent Niklas Neumeyer geplant und der hat sich „das erste Jahr (als Kulturreferent, Anm. d. Red.) einfacher vorgestellt“. Trotzdem ist es ihm und Schmid gelungen, sichere und schöne Angebote zu bündeln. Drei Veranstaltungen finden in Abensberger Gasthäusern statt, die Saalöffnungen erfolgen jeweils eineinhalb Stunden vor Veranstaltungsbeginn. „Da eine Bewirtung während der Konzerte nicht möglich ist, möchten wir den Besuchern die Möglichkeit geben bereits vor Konzertbeginn den Abend kulinarisch einzuleiten“, erklärt Melanie Schmid. Damit kann man den Gästen ein „Rundum-Paket für einen gelungenen Abend“ bieten und den Organisatoren ermöglicht es mehr Platz für ein paar mehr Kulturbegeisterte. „Wir sind dankbar, dass uns unsere Gastronomen unterstützen und freuen uns, wenn viele Gäste den früheren Einlass nutzen“, so Niklas Neumeyer.

Im Gasthof Jungbräu erfolgt die Saalöffnung am Freitag, 6. November, deshalb bereits um 18 Uhr, bevor um 19.30 Uhr die sechsköpfige „Heye’s Society“ ihren „pure New Orleans Hotjazz“ auf die Bühne bringt. Mit Kornett, Klarinette, Posaune, Klavier, Tuba und Schlagzeug. Ebenfalls im Gasthof Jungbräu wird die Band „Cobario“ auftreten, und zwar am Freitag, 13. November. Konzertbeginn ist ebenfalls um 19.30 Uhr, Saalöffnung um 18 Uhr. Die drei Wiener von „Cobario“ begeben sich mit zwei Gitarren und einer Geige vom Wiener Kaffeehaus über Osteuropa, Asien, Südamerika und wieder zurück.

Der 27. Dezember mit „Steffi Denk & Flexible Friends“ findet im Brauereigasthof „Zum Kuchlbauer“ statt, auch hier gibt es die frühe Saalöffnung - allerdings, wie geschrieben, ist „Flying Home for Christmas“ ausverkauft.

Theateraufführungen der „Sweet Highlights“ von Angelika Süß im Kreuzgang (Eingang Karmelitenplatz) starten am Freitag, 23. Oktober: „Gott ist schwarz“ von Dario Fo steht diesmal auf dem Programm. Der Autor sagt der heutigen Zivilisation den „Black Out“ voraus. Nach der Premiere am 23. Oktober finden Aufführungen am 24. und 25. Oktober statt, nochmals dann am 29., 30. und 31. Oktober. Beginn ist freitags und samstags um 20 Uhr, sonntags um 16 Uhr.

Der Jazzclub Abensberg beteiligt sich im „Novembernebel“ mit „Die Drei Damen“ am Montag, 9. November, ab 20.15 Uhr - wie beim Jazzclub üblich, findet das Konzert in der Discothek Center statt. (Vorverkauf nur über die Homepage des Jazzclubs Abensberg.) „Die Drei Damen“ sind Lisa Wahlandt, Andrea Hermenau und Anna Veit und sie zaubern „mit einzigartigen Stimmen, Klavier, Bass und Kleinstinstrumenten sowie kreativ-buntem Repertoire einen individuellen Ohrenschmaus“, so der Jazzclub.

Auf die drei Damen folgt ein „Satirischer Märchenabend“ mit Angelika Süß, am Montag, 10. November, ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Aventinum. Warum Rotkäppchens Großmutter in die Rasterfahndung gerät, wie Aschenputtel zum Topmodel wird - hier erfährt man es.

Am Samstag, 14. November starten Stadtmuseum und „Theatrum Urbis“ wieder beginnend am Herzogskasten mit theatralischen Stadtführungen, und zwar zum Thema „Zwischen den Weltkriegen und Wirtschaftskrisen“. Weitere Termine sind der 15., der 21. und der 22. November, Beginn ist stets um 19 Uhr.

Zum 20-jährigen Bestehen des Abensberger Krippenvereins St. Ägidius gibt es ab dem Donnerstag, 19. November, im Herzogskasten die Weihnachtsausstellung „Abensberg und seine Krippen. Von Osterrieder bis heute.“ Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2021 zu sehen. Auf der Seite stadtmuseum-abensberg.de finden sich die genauen Öffnungszeiten.

Der Kartenvorverkauf findet im Kulturzentrum „Aventinum“ bei Melanie Schmid (nicht für „Die Drei Damen“) unter der Telefonnummer 09443/ 9103 73 (ab dem 26. Oktober: 09443/ 9103-521 oder per Mail an melanie.schmid@abensberg.de statt.


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