26.07.2019, 14:05 Uhr

Sommerferienspaß im Römerstyle „Salve Abusina“ – Römerkastell öffnet wieder seine Türen

Das „Salve Abusina“. (Foto: Sebastian Pieknik)Das „Salve Abusina“. (Foto: Sebastian Pieknik)

Bei Bayerns größtem Römerfest „Salve Abusina“ von Freitag, 16. August, bis Sonntag, 18. August, in Eining kann man die Römer drei Tage lang hautnah erleben. Vor allem für Kinder gibt es wieder jede Menge zum Staunen und Mitmachen.

EINING Während der Römertage erwacht das Kastell Abusina bei Eining (Bad Gögging) wieder zum Leben und bietet ein vielseitiges Kinder- und Familienprogramm. Das Ziel der Veranstalter: bei den kleinen Besuchern Neugierde für die vergangene Zeit der Römer wecken sowie Geschichten authentisch, aber spielerisch zu vermitteln.

Antiker Abenteuer-Spielplatz für Kinder

Das ehemalige Kohortenkastell Abusina bietet hierfür die perfekte Kulisse. Das ganze Wochenende dreht sich alles um Römer, Legionäre und Handwerker – ganz nach dem Motto „Geschichte zum Anfassen“. Über das komplette Gelände des ganzjährig frei zugänglichen Freilichtmuseums schlagen historische Gruppen und Darsteller ihre detailreichen und originalgetreuen Lager und Schauplätze auf. Egal, ob bei speziellen kindgerechten Führungen oder bei spannenden Mitmachaktionen: auf dem weitläufigen geschlossenen Areal gibt es Unzähliges zu entdecken und erleben.

Spannende Vorführungen, Einblicke ins zivile Leben und geruhsame Vierbeiner

Ob tollkühne Kämpfe zwischen Gladiatoren, Bogenschießen beim germanischen Krieger oder römische Märchen – Langeweile kommt während „Salve Abusina“ bestimmt nicht auf. Dafür sorgen auch die abwechslungsreichen Mitmachaktionen und Programmpunkte für die ganze Familie. Bei den Legionären ist militärische Stärke und Gehorsam gefragt. Die „Legio III Italica Antoniana“ ist bei „Salve Abusina“ auf der Suche nach neuen Rekruten und „mustert ihren Nachwuchs“. Wer als tauglich befunden wird, schaut am besten gleich weiter zur „Cohors Nona Batavorum“, wo den Kindern das Marschieren und Exerzieren beigebracht wird. Wer sich als Römer recht wohl fühlt, kann sich dort auch gleich stilecht mit Rüstung ablichten lassen. Wem das noch nicht aufregend genug ist, der lässt sich bei den Gladiatorenschulen aus Trier und Berlin von erfahrenen Kämpfern in der Gladiatur ausbilden.

Der römische Alltag war aber nicht nur von militärischem Drill bestimmt. Händler, Schreiber, Maler und viele weitere Handwerker hatten ihren festen Platz in und um das Kastell Abusina. Bei Mitmachaktionen wie beim Mosaiklegen, beim Weben an kleinen Webbrettern, beim Töpfern von Amphoren oder beim Messen mit Winkelkreuz und Groma, erfahren kleine Römerfans Interessantes zum römischen Zivilleben. Trotz Sommerferien ist bei der „Schola Romana“ Schulbank drücken angesagt. Mit museumspädagogischen Mitmachaktionen wird Kindern hier das Thema „Schule in der römischen Zeit“ nähergebracht. Aber auch für Neues ist bei den Römertagen dieses Jahr wieder gesorgt. „Thrassylus“ der Sterndeuter, der Hofastrologe von Kaiser Tiberius, erzählt uralte Sternenbildergeschichten und bringt großen und kleinen Besuchern so die Welt der Planeten und Sterne näher. Bei der Spinnentöterin kann man unterhaltsamen und spannenden Fabeln lauschen.

Auch tierisch wird es wieder beim Römerfest. Bei den Eseln und Maultieren der Familie Kronauer und bei „Equites Digni“ gibt es Spannendes zu erfahren und es besteht die Möglichkeit, die geruhsamen Vierbeiner mit Streicheleinheiten zu verwöhnen.

Römer auf Zeit - Eintauchen in die Welt von Gladiatoren, Legionären & Co

Wer sich einmal wie ein richtiger Römer fühlen will, für den bietet das Römer- und Bajuwarenmuseum Burg Kipfenberg die einzigartige Chance, mit der ganzen Familie oder als Gruppe „Römer auf Zeit“ zu sein. Im Legionärszelt schlafen, am Lagerfeuer schmackhafte Leckereien zubereiten, Patrouillegänge am Limes, historisches Handwerk – wer in die Rolle eines Römers schlüpfen will, auf den warten eine Menge spannender Abenteuer.

Weitere Informationen zu diesem Angebot finden sich auf der Homepage des Veranstalter, dem Römer- und Bajuwaren-Museum auf Burg Kipfenberg, unter www.bajuwaren-kipfenberg.de. Weitere Informationen zu „Salve Abusina“ finden sich zudem unter www.abusina.com und auf www.facebook.com.


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