08.10.2018, 17:35 Uhr

Kultur Der „Abensberger Novembernebel“ bietet zahlreiche tolle Veranstaltungen

Melanie Schmid, Dr. Uwe Brandl und Florian Krinninger. (Foto: Knott, Stadt Abensberg)Melanie Schmid, Dr. Uwe Brandl und Florian Krinninger. (Foto: Knott, Stadt Abensberg)

Abensbergs Kultur- und Veranstaltungsreihe „Novembernebel“ bringt von Oktober bis Dezember reichlich Unterhaltung auf die verschiedenen Bühnen der Stadt.

ABENSBERG Alle Theatergruppen der Stadt spielen auf, dazu gibt es Konzerte, Tanzveranstaltungen, Ausstellungen, Musik-Comedy, Solo-Künstler und wilde Truppen. Der „Abensberger Novembernebel“ ist eine seit 21 Jahren von Oktober bis Dezember laufende Reihe, die von der Stadt Abensberg veranstaltet wird; das Programm wird von Melanie Schmid mit dem Kulturreferent der Stadt erstellt, und Florian Krinninger freut sich heuer „wieder auf ein kurzweiliges Programm, das die Stadt da auf die Beine stellt.“

Es hat bereits begonnen – die „Theater am Bahnhof“-Macher geben seit Ende September vor ausverkauftem Hause das Stück „Der verkaufte Großvater“, bei dem Bühnenbauer und Schauspieler Andi Heinz gleichzeitig sein 50. Bühnenjubiläum feiert - klar, dass sich das nicht viele entgehen lassen wollen. In der Woche vor der Premiere hieß es vom Theater aus: „Unser Großvater ist nicht nur verkauft, sondern ausverkauft.“ – Applaus!

Den gibt es auch beim „Theatermix“, der sich mit vergnüglichen Sketchen sein Publikum erspielt und seit dem 5. Oktober mit „Kunterbunt geht’s weiter“ für Freude sorgt - im Wirtshaus beim Lauberger. Auch beim „Theatermix“ ist Vorsicht geboten, die Vorstellungen sind sehr gefragt.

Bereits eröffnet wurde die Ausstellung der Photogilde Aventin, die gemeinsam mit ihren Kollegen aus Kaltern „30 Jahre Freundschaft“ zelebrieren – am Sonntag, 12. Oktober, ist nochmal von 12 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt im Kreuzgang die Gelegenheit, faszinierende Aufnahmen in gebührendem Rahmen zu besichtigen und auf sich wirken zu lassen.

Gitarren-Jazz voller Energie und Raffinesse mit einer Verbeugung vor der großen Sängerin Blossom Dearie durch Zoe Francis gibt es am Montag, 15. Oktober, ab 20.15 Uhr im Center am Stadtplatz: Jim Mullen mit seiner Group (Helmut Nieberle, Ernst Techel und Scotty Gottwald) und sanften Damenvocals werden begeistern!

Am Sonntag, 21. Oktober, spielt die Höllentaler Blasmusik zum Kirta-Tanz auf. Ab 15 Uhr gibt es im Jungbräu-Saal im Gasthof in der Weinbergerstraße Zwiefache und Figurentänze, aber auch flotte Polkas oder Walzer, mit viel Freude und Spaß serviert von einer erfahrenen, gefragten und flotten Band, die nicht nur Tänzer begeistert, sondern auch Zuhörer traditioneller bayerischer Blasmusik.

Literarisch, aber nicht schwermütig, ist es stets in der Buchhandlung Nagel - das Team um Silke Nagel hat das Geschäft im Einkaufszentrum längst zum Veranstaltungsort gemacht und so heißt es am Freitag, 26. Oktober, ab 19.30 Uhr wieder „Wos gibt’s Neis in der Buchhandlung Nagel?“ Mit Unterstützung von Magdalena Damjantschitsch und der Hackschnitzel Musi werden literarische Empfehlungen und kleine Gaumenfreuden serviert; dazu unterhalten die Musiker mit Einlagen. Wer einen Lese-TÜV leicht serviert bekommen möchte, dem seien die „Wos gibt’s Neis?“-Abende stets empfohlen – unterhaltsam, kurzweilig und kommunikativ!

„Die schönsten Szenen aus Mr. Pilks Irrenhaus“ gibt es von „Sweet Highlights“ ab dem 27. Oktober um 20 Uhr im Kreuzgang; insgesamt zwölf kurze Episoden aus dem wunderbaren Wahnsinn des irischen Patrioten, erfunden oder notiert, wie er selbst behauptet, von Schriftsteller und Schauspieler Ken Campbell.

Gaudi, Gesellschaftskritik und Liebe zur Heimat zeichnen auch das fünfte Programm des Musik-Kabarettisten Vogelmayer aus; 15 Jahre Vogelmayer sind am 27. Oktober ab 20 Uhr einmalig im Theater am Bahnhof zu erleben - witzig und schön und ganz schön witzig.

Eine schwungvolle, musikalisch-tänzerische Zeitreise in die 50er und 60er Jahre unternehmen Moni Francis und Buddy Olly in „Petticoat und Pomade“ - eine Musik-Comedy über Rock’n’Roll, den Schlager und das Leben drumherum in der Wirtschaftswunderzeit. Zu erleben am Freitag, 9. November, ab 19.30 Uhr im Gasthof Jungbräu.

„Best of zehn Jahre Szenische Stadtführung“ wird ab dem 10. November von Theatrum Urbis und dem Stadtmuseum Abensberg angeboten - die absoluten Highlights der letzten zehn Jahre, von „Napoleon in Abensberg“ über „Hopfen und Malz“ oder „Blutacker und Köpfstätt“ werden nochmals angeboten; lassen Sie sich von der Spielfreude rund um historische Momente und Erzählungen mitreißen und erleben Sie, welche Ereignisse und Rahmenbedingungen in der Historie Abensbergs zu finden sind.

Die Pianistin Aleksandra Leniec-Malinowski wird sich am Samstag, 10. November, ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Aventinum (Karmelitensaal) mit Tschaikowski durch die vier Jahreszeiten spielen; einige vom Komponisten dazu gestellte russische Gedichte sind ebenfalls zu hören. Der Abend ist ein Glücksfall; Frau Leniec-Malinowski gönnt sich eine Pause von ihrer derzeitigen musikalisch-pädagogischen Arbeit; die international erfahrene Musikerin hat für den polnischen Rundfunk, als Solistin, Liedbegleiterin und Kammermusikerin gearbeitet - in den USA, Deutschland und Europa.

Ein außergewöhnlicher Abend für Rock- und Folkmusikfreunde ist der Freitag, 16. November, mit Young Fast Running Man samt Band und Illegal I alias Andy Kneitinger - der bietet die Stoner- und Alternative-Songs seines Debutalbums „Illegal Eye“ als „Illegal I“-Akustikversionen an. Zuvor ist der „Running Man“ dran, den man als Vorgruppe von Radio Haze im Theater am Bahnhof erleben konnte - jetzt ist er wieder da, mit neuem Album und Band.

Die niederbayrisch-oberpfälzische Truppe „Yellow Cab“ mit Steffi Denk, Anne Schnell, Matthias Klimmer, Florian Kopp und Maximilian Maier am Samstag, 17. November, ab 19.30 Uhr im Gasthof Jungbräu spielt Klassiker der pop- und Soulgeschichte der letzten 30 Jahre unplugged, mit zwei Gitarren und einem Bass. Wahrscheinlich DENKbar SCHNELL ausverkauft!

Das „Quartetto Amaretto“ am selben Abend im Theater am Bahnhof (ab 20 Uhr) hat Helmut Achtner dabei - freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend, auf Musik, Humor und Hintersinn!

Am Dienstag, 20. November, liest Theatermacherin und Schauspielerin Angelika Süß unter dem Motto „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ im Erhard-Falckener-Raum im Aventinum. Alle Geschichten von Eugen Roth, dazu Gedichte und Anekdoten, ab 19.30 Uhr.

Das Robert Probst-Trio rund um den Münchner Sänger und Pianisten ist mit dem Kontrabassisten Manolo Diaz aus Spanien und dem Abensberger Tour- und Studiodrummer Stephan Ebn am Freitag, 23. November, ab 19.30 Uhr im Aventinum (Karmelitensaal) zu erleben. Ebn ist als Drummer gern gebucht und national wie international gefragt. Seine Mitwirkung an Filmmusiken beinhaltet viele bekannte deutsche Kino-Produktionen, seine Tournee-Begleitungen führten ihn bereits in größte Arenen - und in einem kleinen Abensberger Kellerraum feilt er an CD-Produktionen. We proudly present.

Es gibt wieder einen Bunten Tanzabend, und zwar am Samstag, 24. November, ab 19 Uhr im Jungbräu-Saal. Die Abensberger Stadtkapelle und die Höllentaler Blasmusik sind der Garant für einen ausgelassenen dritten Abend dieser Art in Abensberg, bei dem Tänze aller Art ausgiebig gefeiert werden.

Ein Theaterstück über Religionen und ihre Nutzbarmachung für Terroranschläge, Eroberungen, Mord und Totschlag wird von der Berliner Compagnie mit „Anders als Du glaubst“ geboten - am Sonntag, 25. November, ab 19 Uhr im Theater am Bahnhof und in Zusammenarbeit mit dem Eine Welt-Forum Abensberg, das 2018 sein 25-jähriges Bestehen feiert und durch dessen Bemühungen Abensberg zur ersten niederbayerischen Fair Trade-Stadt gekürt worden ist.

Ein Weihnachtsstück für jung und alt ist „Puck rettet Weihnachten“, das unter der Regie von Carmen Nowak ab dem 1. Dezember (16 Uhr) im Theater am Bahnhof aufgeführt wird. Chaotische Elfen, erzürnte Weihnachtsmänner und mehr bis zum Sonntag, 16. Dezember.

„I war des fei ned“ heißt es bei Sara Brandhuber am Samstag, 15. Dezember, ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum Aventinum (Karmelitensaal). Ein ausgezeichneter (Dialektpreis Bayern, St. Prosper Kabarettpreis) Streifzug durch ein buntes Leben und die bayerische Provinz, mit Gitarre und Gesang knusperleicht dargeboten.

Bereits feste Tradition ist das Adventskonzert der Pfarrei Abensberg am dritten Adventssonntag in der Pfarrkirche St. Barbara - am 16. Dezember ab 17 Uhr; Eintritt frei, Spenden erbeten.

Ein wunderbares weihnachtliches Konzert am 2. Weihnachtsfeiertag im Aventinum; danach im mit Fackeln geschmückten Innenhof mit Gebäck und Glühwein plauschen - am 26. Dezember ab 20.15 Uhr mit Rudi Zapf & Freunden. Pedalhackbrett, Violine, Gitarre, Kontrabass, Knopfakkordeon und Vibrandoneon sind für musikalische Überraschungen in weihnachtlichem Rahmen zu erwarten.

Keltische Harfe, Gitarre und Gesang: Andy Langs „Inszenierungen der Stille“ (Presse) sind keltische Weihnachtslieder, dazu wird Judith Förster mit Klarinette und Flöte dabei sein - wieder in der Kirche St. Sebastian in Sandharlanden, wie immer bei freiem Eintritt. Die Veranstalter um Kirchenpfleger Sebastian Alkofer bitten wieder um eine Spende, die wohltätigen Zwecken zukommt.

Der alljährliche Knaller zum Abschluss - das „Dinner for One“, köstlich dargeboten von Brigitte Schmid und Andi Heinz, im Theater am Bahnhof am 31. Dezember um 16.30, 17.30 und 18.30 Uhr.

Melanie Schmid empfiehlt: „Karten für alle Veranstaltungen des Abensberger Novembernebels eignen sich als Geschenkidee!“ (Beim gleichzeitigen Kauf von fünf Karten verschiedener Veranstaltungen ist die günstigste umsonst.) Übrigens: 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl mag den Herbst aus zwei Gründen: „Freuen Sie sich auf den Regen und springen Sie voll Freude in die nächste Wasserpfütze. Noch mehr solcher herrlicher Momente beschert Ihnen unser Novembernebel.“ - Na dann – ab in die Pfützen und rein in Abensbergs Novembernebel!


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