15.03.2018, 12:15 Uhr

Über 150 Teilnehmer Erster Hallertauer Tourismustag war ein voller Erfolg

Sichtlich erfreut und umringt von vielen Gästen eröffnete der Pfaffenhofener Landrat und zugleich erster Vorsitzende des Vereins Hopfenland Hallertau Tourismus, Martin Wolf, mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes die Hausmesse am ersten Hallertauer Tourismustag. (Foto: HHT/Rudloff)Sichtlich erfreut und umringt von vielen Gästen eröffnete der Pfaffenhofener Landrat und zugleich erster Vorsitzende des Vereins Hopfenland Hallertau Tourismus, Martin Wolf, mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes die Hausmesse am ersten Hallertauer Tourismustag. (Foto: HHT/Rudloff)

Über 150 Teilnehmer waren am Dienstag, 13. März, der Einladung des Vereins Hopfenland Hallertau Tourismus ins Hopfenmuseum nach Wolnzach gefolgt. Das Konzept aus Fachvorträgen, Hausmesse und der Möglichkeit zum Vernetzen der Akteure im Hopfenland kam bei den Besuchern sehr gut an. Die erste Ausrichtung des Tourismustages kann, so der einheitliche Tenor der Teilnehmer, als Erfolg bezeichnet werden.

WOLNZACH/LANDKREIS PFAFFENHOFEN AN DER ILM „Wir sind rundum zufrieden. Die Zahl der Anmeldungen hatte bereits unsere Erwartungen übertroffen. Die Stimmung bei den Teilnehmern war hervorragend und es wurden viele Kontakte geknüpft“, zeigte sich Heidemarie Gmelch, Projektleiterin beim Tourismusverein, begeistert über den großen Erfolg des ersten Hallertauer Tourismustages. „Nach dieser guten Resonanz prüfen wir, ob wir dieses Netzwerktreffen in Zukunft für ein breiteres Publikum öffnen“, so Landrat Martin Wolf als Vorsitzender des Vereins Hopfenland Hallertau Tourismus.

In ihren Eröffnungsreden gingen sowohl Martin Wolf als auch Wolnzachs Bürgermeister Jens Machold auf die Einzigartigkeit der Hopfenregion ein. Zum wiederholten Male konnte die Hallertau Zuwachsraten bei Gästeankünften und Übernachtungen verbuchen.

Aktuelle Trends und Entwicklungen im Tourismus standen im Mittelpunkt des Referates von Elisabeth Hiltermann, Geschäftsführerin des Tourismusconsultingunternehmens Kohl & Partner. Deutschland sei bei den Gästen beliebt wie nie. Sowohl die Landschaft als auch die regionalen Produkte stehen bei den Besuchern hoch im Kurs. Hier könne die Hopfenregion punkten. Die Hallertauer Touristiker ermutigte sie, ihre Einzigartigkeit als größtes zusammenhängendes Hopfenanbaugebiet noch mehr zu betonen. „Setzen Sie auf Regionalität und zeigen Sie es Ihren Gästen“, riet die Tourismusexpertin den interessierten Zuhörern. Intensiv ging sie auch auf die Bedeutung von Onlinemedien und den Trend zur Individualisierung ein.

Der Leiter des Deutschen Hopfenmuseums Dr. Christoph Pinzl berichtete in seinem Vortrag, dass sich das Museum inzwischen als Tagungs- und Erlebniszentrum etabliert habe. Man biete zahlreiche Seminare und Veranstaltungen bis hin zum Bierbraukurs für Gruppen an. Diese eignen sich hervorragend, um das Thema Teambuilding in den Focus zu stellen.

Die Stärken und Chancen der Hallertau stellte Heidemarie Gmelch vor. Die Region könne sich als größtes Hopfenanbaugebiet der Welt sehr gut positionieren und habe damit ein Alleinstellungsmerkmal. Für die Besucher werden bereits vielfältige Erlebnisse rund um das „Grüne Gold“ angeboten. Die bevorzugte Lage in der Nähe großer Städte biete ideale Voraussetzungen für Ausflügler und Kurzurlauber. Als Beispiel für aktuelle Entwicklungen stellte sie das Thema „Outdoor“ vor: Sowohl im Bereich Radwege als auch zum Thema „Wandern“ werden derzeit in den Hallertauer Landkreisen viele Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Ergänzend konnten sich die Teilnehmer bei der anschließenden Hausmesse zu den Themen „Bett & Bike-Zertifizierung“ und „Onlinebuchung“ beraten lassen. Insgesamt 25 Aussteller beeindruckten mit der Angebotsvielfalt zu Freizeit und Stadtführungen in der Hallertau. Anschaulich zeigte sich, wie dekorativ Hopfen in Türschildern oder Wandbildern wirkt und somit die Regionalität betont. Die Hopfenbotschafterinnen und Produzenten von regionalen Produkten stellten ihr Angebot vor und luden zu Führungen in ihre Betriebe ein. Bei guten Gesprächen wurde so manch neuer Kontakt geschlossen. „Ich konnte so viele neue Impulse und Anregungen mitnehmen. Wirklich eine gelungene Veranstaltung!“, so das Fazit einer Teilnehmerin.


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