07.12.2018, 15:59 Uhr

Treffen St. Nikolaus im Familienzentrum

(Foto: pm/Jenner)(Foto: pm/Jenner)

Auch heuer hat der St. Nikolaus im Familienzentrum angeklopft und bei den kleinen Besuchern für leuchtende Augen und manche zerdrückte Träne gesorgt.

DEGGENDORF Im Rahmen des Sonntagsbrunchs, der diesmal auf den Nachmittag verschoben wurde, sorgte auch der Dezemberanfang für Kurzweil bei den Kindern und lebendige Gespräche bei den Erwachsenen. Der Zuspruch bei dieser Begegnungsreihe ist ungebrochen, rund 30 Eltern und noch mehr Kinder und Babys trafen sich in den Räumen in der Amanstraße.

Jedes Mal die spannende Frage: Wer bringt welche Leckerei fürs Buffet mit. Und auch diesmal gab es heiße Würstchen, Kuchen und ein Yoghurt-Dessert. Der absolute Renner war aber ein Zwiebelkuchen, aus Rücksicht auf die Muslime ohne Speck und trotzdem sehr wohlschmeckend. Nach und nach wurde das Buffet geplündert, zufriedene Eltern saßen an den Tischen und überließen den Kindern das hintere Drittel des Raums. Im Spielparadies gab es viele Spiele zu entdecken. Seit Anbeginn wurde jedes Mal die Rutsche eng frequentiert, ein Rutsch in das Bällebad freudig begrüßt – manche der Jungs entdeckten eine weitere Funktion der Plastikbälle – die von sehr wohl ungefährlichen Wurfgeschossen. Die leichten und luftgefüllten, bunten Plastikkugeln sind beim Aufprall kaum spürbar.

Und langsam entstand eine Unruhe. Das Gerücht ging durch den Raum, dass St. Nikolaus in der Gegend sei und vielleicht auch im Familienzentrum Station machen könnte. Und tatsächlich: „Gott zum Gruße“ trat er durch die Terrassentür und trug in Gedichtform sein Anliegen an Groß und Klein vor: „das Gute will ich loben“. Traditionell auch die Frage: „Wer hält meinen Hirtenstab?“ Viele Finger schnellten nach oben. Sprachs und nahm das Goldene Buch zur Hand, wo manche positive und verbesserungswürdige Eigenschaft des einen oder anderen Kindes geschrieben stand.

Den Anfang machte Rebecca, „die gern in den Kindergarten geht und die schön mit anderen Kindern spielt“. Auch der Mama würde sie helfen und zur Schwester ganz lieb sein. Nur mit dem Papa würde sie manchmal Dinge machen, „die kaputt gehen“. Und nach und nach durften David, Emma, Laura, Madelaine, Anisha, Dejan und Finn auf dem „Thron“ platz nehmen. Die Kinder reagierten teils neugierig und teils mit furchtsamen Blicken auf den großen und rot gewandeten Mann. Begrüßt und verabschiedet wurde er durch den Kinderchor mit der bekannten Weise „Lasst uns froh und munter sein“.


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