03.02.2020, 14:26 Uhr

LEADER-Fördermittel nach Siegsdorf Hammer erhält Kultur-Stadl für 340.000 Euro

Klaus Gimpl (Vereinsvorsitzender), Kolja Zimmermann (LAG Geschäftsführer), LD Sebastian Wittmoser (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim) 1. Bürgermeister Gemeinde Siegsdorf Thomas Kamm v.l.n.r. (Foto: LAG Chiemgauer Alpen)Klaus Gimpl (Vereinsvorsitzender), Kolja Zimmermann (LAG Geschäftsführer), LD Sebastian Wittmoser (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim) 1. Bürgermeister Gemeinde Siegsdorf Thomas Kamm v.l.n.r. (Foto: LAG Chiemgauer Alpen)

Bürgermeister Thomas Kamm und Vereinsvorstand der GTEV „Sulzberger“ Hammer e.V. Klaus Gimpl erhielten im Kurpark Hammer aus der Hand von LEADER-Koordinator Sebastian Wittmoser vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim und LAG Geschäftsführer Kolja Zimmermann den Zuwendungsbescheid zum Umbau des Musik-Pavillon zu einem Kultur-Stadl für die Vereinsarbeit aus Hammer.

SIEGSDORF. Bereits im Herbst 2018 stellten Bürgermeister Kamm und Klaus Gimpl der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Chiemgauer Alpen Kolja Zimmermann die Idee zur Umgestaltung des Kur-Pavillons vor. Zum Beginn des Jahres 2019 waren alle notwendigen Fragen geklärt und der Weg für eine Förderung durch die EU-Mittel frei. Im Herbst 2019 wurde das Projekt eingereicht und zum Ende des Jahres 2019 genehmigt. Die Gesamtinvestition der Gemeinde liegt bei 340.000 Euro brutto so Thomas Kamm. Dank der Zusage von den örtlichen Vereinen und Helfern sollen Eigenleistungen in Höhe von rund 50.000 Euro eingebracht werden. Ergänzend mit der LEADER-Förderung von 130.000 Euro ist die Kostenbeteiligung der Gemeinde mit rund 160.000 Euro verhältnismäßig, so das Gemeindeoberhaupt. Der künftige Kultur-Stadl wurde vom örtlichen Architektenbüro Sylvester Dufter im Stil des ehemals dort errichteten Stadels mit Solebehälter, der letzten Durchlaufreserve vor Traunstein, geplant und gestaltet. Neben einem geräumigen Trachten- und Vereinsraumes soll eine Teeküche und Lagerfläche für Vereinsmaterialien, wie zum Beispiel Fahnen oder Ehrengaben eingerichtet und Technik für Vereinsarbeit installiert werden. Damit auch weiterhin Standkonzerte im Kurgarten abgehalten werden können, wird das Vordach verlängert und die Außen-Bühne erhalten. Sebastian Wittmoser lobte die Wahl des Standortes an historischer Stätte, die Verknüpfung von bereits vorhandenen Einrichtungen wie Kurgarten und Maßnahmen wie der Wanderweg- und Fahrradbeschilderung. Besonders wertvoll sieht Wittmoser das Engagement der örtlichen Vereine an, die gemeinsam mit der Gemeinde Kräfte bündeln und sinnvolle Maßnahmen zusammen schultern. Die Planungsleistungen des Architekten übernahm die Gemeinde. In Zusammenarbeit mit der LAG Chiemgauer Alpen und dem Vorsitzenden des Trachtenvereines Klaus Gimpl wurden die Antragsunterlagen zusammengetragen und ausgearbeitet. Die Umsetzung soll unterstützt von Helfern der Vereine nach den Vereinsfesten im Sommer 2020 beginnen, so dass mit einer Eröffnung des neuen Stadls im Jahr 2021 gerechnet werden kann.

Die Gemeinde Siegsdorf hatte sich bereits an fünf Kooperationsprojekten im Rahmen des LEADER-Programmes 2014-2020 beteiligt. Der Umbau des Musik-Pavillon ist nun ein wertvolles Einzelprojekt, mit dem die Gemeinde gezielt die Vereinsarbeit und das Engagement von Bürgern vor Ort maßgeblich unterstützt, so Kolja Zimmermann.


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