08.05.2019, 13:43 Uhr

Neue Vorabendserie „Watzmann ermittelt“: ARD-„Krimi-Power“ aus dem Talkessel

(Foto: Michael Kolpe)(Foto: Michael Kolpe)

„Der Watzmann. Zweitausender. Dolomitgestein. Verbrechensrisiko hoch“: Seit Tagen läuft der Trailer für die neue Vorabendserie der ARD. Start ist am heutigen Mittwoch, 8. Mai, um 18.50 Uhr.

BERCHTESGADENER LAND Nach den TV-Serien „Tierarzt Dr. Engel“ oder „Lena Lorenz“ bietet der Talkessel mit „Watzmann ermittelt“ erneut eine beeindruckende Filmkulisse für eine große TV-Produktion. (Wochenblatt berichtete von den Dreharbeiten im Sommer 2018.) So viel sei zum Inhalt der zunächst achtteiligen Serie verraten:

Hauptkommissar Benedikt Beissl (Andreas Giebel) führte sein Revier bisher im Alleingang, bis ihm ein neuer Kollege, Jerry Paulsen (Peter Marton) zur Seite gestellt wird. Der „Mini-Obama“, eine gewissen Ähnlichkeit ist ihm nicht abzusprechen, verkörpert all das, was Beissl nicht ist: charmant, redselig und offenherzig. Das stört ihn weniger als dass Jerry der Freund seiner geliebten Tochter Johanna (Ines Lutz), also quasi sein Schwiegersohn ist.

Beissl würde gerne seine Familie und seine Mitmenschen aus dem Talkessel vor der Welt da draußen schützen. Hauptdarsteller Andreas Giebel, der vielen Zuschauern mit Sicherheit aus Produktionen wie „Café Meineid“, „München 7“ oder „Hindafing“ aber auch als Träger des Deutschen Kabzrett- und Kleinkunstpreises bekannt ist, zeigt sich von Berchtesgaden und seinem „ganz eigenen Menschenschlag“ sehr angetan. Kein Wunder, da Giebel mal mit einer Berchtesgadenerin liiert war. „Aus der Beziehung ist meine erste Tochter hervorgegangen“, so der inzwischen vierfache Familienvater im Gespräch mit dem Wochenblatt.

Für den Kabarettisten und Schauspieler Andreas Giebel liefern die Geschichten von „Watzmann ermittelt“ eine mögliche Antwort auf die Herausforderungen, die eine zunehmend globalisierte Welt einer kleinen Gemeinde wie Berchtesgaden aufbürdet: „Wenn der Zusammenhalt untereinander stimmt, kann man dem heute geforderten Schneller, Mehr und Weiter‘ durchaus Einhalt gebieten.“ Begeistert zeigt sich der BGLT-Geschäftsführer Peter Nagel: „Watzmann ermittelt – mit so viel Lokalkolorit hergestellt, schaut man mit Schmunzeln und Freude an. Dass Benedikt Beissl, der etwas grantige Kommissar ums nächste Eck kommt, wäre durchaus realistisch und nachdem ja die Kriminalfälle alle von ihm und seinem jungen Kollegen Jerry Paulsen gelöst werden, wird Berchtesgaden auch weiterhin ein sicherer Ort, in dem man sich als Gast und als Bürger wohlfühlen kann.“ Ein großes Kompliment, höchste Anerkennung und einen herzlichen Dank von Seiten Peter Nagels an die Produktion für die spritzige Umsetzung, die gelungenen Charaktere und nicht zuletzt die imposanten Bilder. Nagel hofft, dass es nach den ersten acht Teilen Fortsetzungen geben wird.

(Foto: Michael Kolpe)


0 Kommentare