23.08.2018, 09:46 Uhr

Outdoor Survival-Camp Bibel-Zeltlager in Ollerding für 8–12 Jährige

(Foto: Evangelische Freikirche)(Foto: Evangelische Freikirche)

Im Rahmen der Ferienprogramme der Städte Tittmoning, Traunreut und Tacherting fand auch dieses Jahr wieder das 5-tägige Zeltlager in Ollerding bei Tittmoning statt.

TITTMONING 62 Kinder hatten sich bei diesem Angebot der evangelischen Freikirche Traunreut / Tittmoning angemeldet. Von Dienstag, 7.08. bis Samstag 11.08.2012 gab es rund um das Thema „Überlebenstraining“ Wettkampfspiele, kreative Workshops, Theatereinlagen, Andachten und viel Musik.

 

Bei sehr sommerlichen Temperaturen genossen die Kinder das umfangreiche Programm, das so ganz im Gegensatz zur digitalen Medienwelt stand, in der die Kinder heute aufwachsen. Vermisst, haben sie ihr Handy alle nicht, gab es doch so viel überlebenswichtiges zu lernen: Die Bestimmung der Himmelsrichtigungen anhand des Sonnenstands oder mithilfe eines Kompasses, das Anzünden eines Lagerfeuers ohne Streichhölzer, den Umgang mit Landkarten und Kartenausschnitten, …

 

Schnell hatten die Kinder in den Zelten Quartier bezogen und machten sich daran, vor den Zelten eigene Tische zu zimmern. Dazu bekamen sie vier Holzpflöcke, eine Holzplatte und 4 Nägel in die Hand. Natürlich halfen die Zeltmitarbeiter mit und die Jungen-Zelte unterstützten die Mädchen-Zelte. Aber schon bald ertönte das Signal zum ersten Treffen auf der Tribüne, wo die Lagerregeln vorgestellt wurden und die ersten Kennenlern-Spiele stattfanden. Nach dem Mittagessen ging es dann zum ersten Geländespiel in den Wald und spätestens das Nachtgelände-Spiel nach dem Abendessen am Lagerfeuer sorgte für guten Schlaf.

 

Tags darauf war der große Workshop-Tag. Dort konnten die Kinder an verschiedensten Stationen ihre Fähigkeiten trainieren: Selbst einen Kompass bauen, eine Brennesselsuppe kochen, Mückensprays herstellen, einen Insektenbeobachtungskasten basteln, Fackeln machen und vieles mehr.

 

Auch ein Ganztagsgeländespiel forderte alle Teilnehmer heraus. In fünf Gruppen zogen wir aus und mussten den Weg anhand von selbstgefertigten Landkarten finden. Unterweg gab es knifflige Aufgaben zu lösen wie z.B. Tierspuren zuordnen, Höhe eines Baumes errechnen, pH-Wert von Ameisensäure bestimmen, … auch auf „Händler“ traf man im Wald, die nützliche Dinge anboten (Kompass, Seil, Decken, …). Und nach einer Stärkung und Pause zum Mittagessen, wo sich alle Gruppen getroffen hatten, gings zur letzten Etappe vor der Hebung des Schatzes. Obwohl die Orientierung im Wald nicht immer einfach war, fanden schließlich alle Gruppen alleine zurück zum Zeltlagerplatz.  

 

In den Gruppentreffen auf der Tribüne blickten die Kinder rund 3000 Jahre zurück in die Zeit Davids, der als Junge die Schafherden seines Vaters hüten musste und dort mit der Ausrüstung eines Hirten und mit Gottes Hilfe Angriffe von Löwen und Bären abwehrte. Auch das Thema Teamarbeit und Freundschaft wurde großgeschrieben, denn in Notsituationen muss man sich auf seinen Partner verlassen können. Hier diente die Freundschaft von David und Jonathan als Vorbild. Jeder wünscht sich einen besten Freund, aber wie werde ich selbst ein zuverlässiger Kamerad? Mut anhand des Kampfes von David gegen Goliath und Loyalität anhand der Flucht von David vor König Saul und die Notwendigkeit die Folgen seiner Entscheidungen gut zu überdenken, wurden immer wieder mit kleinen Theatereinlagen veranschaulicht. Sehr beliebt bei den Kindern war auch das gemeinsame Singen. Es gab immer viel mehr Liedwünsche, als wir berücksichtigen konnten, aber so manchen Ohrwurm, werden die Kinder mit nach Hause genommen haben und damit eine hoffentlich unvergessliche Erinnerung an diese schöne Ferienzeit.


0 Kommentare