24.05.2018, 08:56 Uhr

Engere Kooperation erwünscht Forum der Partnerregionen in Südböhmen

Von links: Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Oberpfalz; Kreishauptfrau Ivana Stráská, Südböhmen; Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich, Niederbayern; Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Niederbayern. (Foto: Olaf Heinrich)Von links: Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Oberpfalz; Kreishauptfrau Ivana Stráská, Südböhmen; Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich, Niederbayern; Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Niederbayern. (Foto: Olaf Heinrich)

Auf Einladung der Kreishauptfrau des Kreises Südböhmen, Ivana Stráská, trafen sich am Mittwoch Vertreter der Europaregion Donau-Moldau, aus China, Vietnam, Russland und weiterer internationaler Partnerregionen im Schloss Hluboká nahe Budweis, um über eine engere Kooperation zu diskutieren. Als Vertreter Niederbayerns waren Regierungspräsident Rainer Haselbeck und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich anwesend.

FREYUNG/BUDWEIS In seiner Rede betonte Heinrich, dass erfolgreiche Regionalentwicklung vor allem dann gut gelingen könnte, wenn weiter gegenseitiges Vertrauen und persönliche Verbindungen aufgebaut würden.

„Während in Europa momentan immer wieder über Länder berichtet wird, in denen Spaltungs- und Separationstendenzen zunehmen, wollen wir von der heutigen Konferenz ein deutliches Signal senden: Niederbayern und vor allem die grenznahen Landkreise profitieren unmittelbar von grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Sie ist unverzichtbar für die regionale Wirtschaft, sie ermöglicht kulturellen Austausch, sie fördert den Tourismus und sie ist die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in einer Region, die bis vor drei Jahrzehnten durch den eisernen Vorhang getrennt war. Lassen Sie uns weiter an einer vertrauensvollen Kooperation in der Europaregion Donau-Moldau arbeiten. Nur so kann sich unsere Region weiterentwickeln und Frieden in der Zukunft erhalten bleiben“, so der niederbayerische  Bezirkstagspräsident.

Auf dem zum zweiten Mal vom Kreis Süd Böhmen ausgerichteten Forum wird an drei Tagen über konkrete weitere Schritte einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit diskutiert. Mit dabei sind unter anderem Vertreter der Euregio, sowie aller sieben Regionen in der Europaregion Donau-Moldau.


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