07.11.2019, 12:03 Uhr

Fanbus soll mit zum Finale fahren „7 Mazes“ in zwei Kategorien für Deutschen Rockpreis nominiert

„7 Mazes“ – das sind Max Roxton, Bo Jahson, Stef Rockfall und Val Pine (v.l.)  (Foto: 7 Mazes)„7 Mazes“ – das sind Max Roxton, Bo Jahson, Stef Rockfall und Val Pine (v.l.) (Foto: 7 Mazes)

Beste Hardrock Band und Bester Hardrock Sänger - die Burghauser Band glaubt an ihre Chancen

BURGHAUSEN. In diesem Falle ist der Name nicht Programm: Die Burghauser Band „7 Mazes“ (Maze = Irrgarten/Labyrinth) geht ihren Weg sozusagen „straight ahead“ und die Richtung ist absolut klar: Sie wollen Profi-Musiker werden. Zwar haben alle vier Jungs einen „anständigen“ Beruf erlernt, doch während die meisten ihre Teenie-Träume irgendwann über Bord werfen, haben Max Roxton (Gesang/Gitarre), Bo Jahson (Bass), Stef Rockfall (Gitarre/Backround-Gesang) und Val Pine (Drums Backround-Gesang) ihren Traum bislang unbeirrt verfolgt.

Dass das Musikgeschäft nicht nur von umjubelten Konzerten und Heerscharen von begeisterten Fans, sondern vor allem auch von geschäftlichen Anforderungen geprägt ist, wissen die Bandmitglieder längst: „Siebzig Prozent der Arbeit ist geschäftlich, von der Buchhaltung über Marketing bis zu Design und vielem mehr. Das Musikalische macht gerade mal dreißig Prozent aus“, schmunzelt Max Roxton.

In der Region sind „7 Mazes“, die 2016 noch in anderer Besetzung gegründet wurden, gut „im Geschäft“ und erfreuen sich einer soliden Fan-Base. „Und die wächst bei Auftritten wie jüngst bei der Burghauser Musiknacht stetig“, freut sich Max Roxton und weist darauf hin: „Das Schöne ist, dass wir nahezu alle Altersgruppen ansprechen. Wir haben Fans von 16 bis 66 Jahren!“ Bei einem ihrer Gigs von einer renommierten Plattenfirma „vom Fleck weg“ entdeckt zu werden – diese Illusion hegt das Quartett nicht: „Zum einen muss man schon selber aktiv bleiben. Vorbei ist im Wesentlichen auch die Zeit, in der Erfolg nur über Plattenfirmen zu erreichen war. Das Motto lautet ,Do it yourself‘ ...“, ist sich Max Roxton mit seinen Bandkollegen einig.

Die Burghauser Band fährt mit 50 Fans nach Siegen

Konsequenterweise schauen sich „7 Mazes“ um, wo sich Möglichkeiten ergeben, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. So haben sie sich nun beworben – beim „Deutschen Rock & Pop Preis 2019“ in den Kategorien „Beste Hardrock Band“ und „Bester Hardrock Sänger“.

Dieser Musikwettbewerb findet heuer zum 37. Mal statt. „Einziges Kriterium ist dabei der künstlerische Anspruch“, heißt es auf der Homepage des Deutschen Rock & Pop Musikerverband e.V., dem Veranstalter des Wettbewerbs, zu dessen Gewinnern beispielsweise PUR (1986) und Luxuslärm (2008) zählen.

„Die Sieger werden von einer Expertenjury gekürt, in der Stars und Musikproduzenten die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer bewerten. Wer da zum Finale eingeladen wird, kann sich schon über eine besondere Wertschätzung freuen“, stellt Stef Rockfall fest.

Kürzlich nun flatterte ein Brief in Max Roxton´s Postkastl, der ihn dazu brachte „im Dreieck zu springen und alle meine Gitarren zu knutschen“, grinst der Wahl-Burghauser: „7 Mazes“ haben es geschafft, in beiden Kategorien fürs Finale nominiert zu werden.

Sie werden sich deshalb am 14. Dezember auf den Weg in die Siegerlandhalle in Siegen machen – und das nicht allein: „Vom Veranstalter haben wir fünfzig Eintrittskarten bekommen, die wir an unsere Fans verschenken möchten. Wir sind dabei, einen Bus zu organisieren. Unsere Hardcore-Fans sind natürlich schon mit von der Partie, wer Interesse hat, kann sich auf Facebook oder Instagram bei uns melden“, so Max Roxton.

Einen Preis bei diesem renommierten Wettbewerb zu erringen, öffnet viele Türen, sind die Musiker der Burghauser Band überzeugt. Dementsprechend motiviert bereiten sie ihren Auftritt in Siegen vor.

„Aber egal, wie´s ausgeht: Wir sind Musiker mit Leib und Seele, und wenn wir nicht gewinnen, wird uns das nur um so mehr anspornen ...“


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