15.11.2018, 11:05 Uhr

Alpenländische Volksmusik Neuöttinger Adventssingen

(Foto: Veranstalter)(Foto: Veranstalter)

Namhafte und hervorragende Sänger und Musikanten der alpenländischen Volksmusik dabei

NEUÖTTING Die Zeit, in der sich die Christenheit auf das Fest der Geburt Jesu vorbereitet, wird in vielen Bräuchen begangen. Ein sehr schöner ist das alljährliche Adventssingen im Neuöttinger Stadtsaal. Auch heuer sind am 1. Adventssonntag, 2. Dezember, um 17 Uhr, wieder viele namhafte und hervorragende Sänger und Musikanten der alpenländischen Volksmusik dabei.

Das erweiterte Kirchleitn Ensemble um Rudi Ritter übernimmt mit verschiedensten Klangvariationen einen Großteil der musikalischen Beiträge des Adventssingens. Sie spielen seit 20 Jahren nach dem Vorbild des Ensembles Tobi Reiser in einer Sextett-Besetzung zusammen. Mit 2 Geigen, Querflöte, Oboe und Klarinette hat sich die Saitenmusi zum großen Ensemble erweitert.

Die Göllwurzn Bläser aus Golling im Tennengau, die seit 1995 in der jetzigen Formation spielen, können aufgrund ihrer Virtuosität und ihrer instrumentalen Zusammensetzung mit zwei Flügelhörner, zwei Posaunen und einer Tuba klanglich aufwarten.

Die Liedgestaltung übernehmen die Stoaberg Sängerinnen aus dem Berchtesgadener Land. Christa Graßl, Eva Angerer und Ursula Eder singen in dieser Formation seit 2011 zusammen. Ihren Namen haben sie vom Ramsauer „Stoaberg“ übernommen. Mit ihrem Gesang wollen sie die innere Freude zum Ausdruck bringen und mit den adventlichen Liedern auch eine einfache und dennoch tiefe Frömmigkeit vermitteln.

Siegi Götze, Brauchtumskenner aus Marquartstein, ist schon seit vielen Jahren ein begehrter Sprecher bei volksmusikalischen Veranstaltungen und Adventssingen. Mit seiner tiefgründigen und fundierten Art wird er mit seinen Texten die adventliche Zeit und das dazugehörige Brauchtum zur Sprache bringen.

Eine besondere Note bekommt das heurige Adventssingen durch den Besuch der Schlechinger Hirtenkinder. Ursprünglich zur Gestaltung der Kindermette haben zehn Kinder zwischen fünf und 15 Jahren ein Hirtenspiel nach dem Vorbild des Salzburger Adventssingens einstudiert: Sie spielen einen Teil der Weihnachtsgeschichte, wie es sich vor rund 2.000 Jahren im bairischen Judäa zugetragen haben könnte, als ihnen ein Engel erschienen ist und sie sich singend und spielend auf den Weg zum Christkindl machten.

Karten sind erhältlich beim Kulturreferat der Stadt Neuötting, beim Wochenblatt und an der Abendkasse.


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