29.10.2018, 14:34 Uhr

Meisterkonzert-Reihe Kammermusik der Extraklasse mit dem Schumann-Streichquartett

(Foto: Kaupo Kikkas)(Foto: Kaupo Kikkas)

Mit dem Schumann-Quartett setzt das Kulturbüro die Reihe mit Streichquartetten fort, die man ohne Zögern zu den weltbesten rechnen muss, wie das Quatuor Ebène, das Pavel – Haas, das Modigliani, das Mandelring, das

BURGHAUSEN. Erik, Ken und Mark Schumann musizieren seit frühester Kindheit zusammen. Seit 2012 spielen sie zu viert: die estnische Bratschistin Liisa Randalu komplettiert seitdem das Quartett. Die musikalische Entwicklung der letzten zwei Jahre

empfinden sie als Quantensprung. „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontaneität trägt“, sagt Ken Schumann, der mittlere der drei Schumann Brüder. Das Schumann -

Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet. „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen sie, „das ist ‚the real thing‘, weil wir vorher selbst nie wissen, was passiert. Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst.“

Ein Highlight der 18/19 Saison ist weiterhin die bereits im Dezember 2016 begonnene, drei Jahre währende Residenz bei der Chamber Music Society des Lincoln Centers in New York City. Des Weiteren wird das Quartett in Israel und

zweimal in den USA auf Tour gehen, zu Gast bei Festivals in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden und Bulgarien sein und Konzerte in den großen Musikmetropolen London, Amsterdam, Wien, Hamburg und Berlin spielen.

Sie sind Artiste Étoile bei den Oraniensteiner Konzerten und freuen sich auf ihre alljährlichen zwei Konzerte im Rahmen ihrer langjährigen Residenz im Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf. Ihr aktuelles Album „Intermezzo“ (2018 | Schumann,

Reimann mit Anna-Lucia Richter und Mendelssohn Bartholdy) erfreut sich national und international bester Resonanz und wird als würdiger Nachfolger ihres preisgekrönten LANDSCAPES-Albums gefeiert, in dem sie den eigenen Wurzeln

nachspürten und Werke von Haydn, Bartók, Takemitsu und Pärt kombinierten.

In Burghausen ist Mozarts Streichquartett d-Moll KV 421 zu hören, dazu L. Janáčeks „Intime Briefe“ sowie J. Brahms‘ Streichquartett c-Moll op. 51 Nr. 1.

Der Shuttle-Bus fährt wieder ab 19 Uhr eine Runde, beginnend beim Alten Bahnhof über verschiedene Haltestellen zum Stadtplatz und 20 Minuten nach Ende des Konzerts wieder zurück. Die Fahrt kostet 2 €,den genauen Fahrplan gibt es auf

unserer Homepage unter www.burghausen.de/kulturbuero .

Karten zu diesem schönen Abend sind erhältlich im Burghauser Bürgerhaus, Tel. 08677/97400, in der Burghauser Touristik, Tel. 08677/887140, bei der Oberbayernpresse und bei allen Inn-Salzach-Ticket-Vorverkaufsstellen, auch als


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