26.10.2018, 10:01 Uhr

Er konnte nicht nur Indianer ... Karl Mays „Erzgebirgische Dorfgeschichten“


vhs Burghausen und Städtepartnerschaftsverein präsentieren gemeinsam den Dia-Vortrag

BURGHAUSEN. vhs und Städtepartnerschaftsverein Burghausen: präsentieren gemeinsam den Dia-Vortrag „Karl Mays Erzgebirgische Dorfgeschichten“ von Andreas Barth aus Hohenstein-Ernstthal. Zu sehen ist er am Donnerstag, 8. November, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Burghausen. Da das Erzgebirge bekanntlich in nur geringer Entfernung von Burghausens Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal beginnt, führen die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ räumlich in die Heimat des aus Ernstthal stammenden sächsischen Erfolgsschriftstellers Karl May (1842-1912) und zeitlich in seine frühe Schaffensperiode. Bis auf zwei Ausnahmen von 1903 entstanden sie alle in den 1870er Jahren. Viele Motive, Handlungsstränge und Personen spiegeln Autobiographisches wider, teils in kaum verhüllter Form. Obwohl in heimische Gewänder gekleidet, stehen diese kürzeren Erzählungen an Spannung, Dynamik und Unterhaltungswert Mays klassischen Abenteuern in exotischen Ländern in nichts nach. Im ersten Teil des Vortrages ordnet der Referent die Dorfgeschichten literaturgeschichtlich ein, bewertet sie in Bezug auf das Gesamtwerk Mays und stellt 14 Erzählungen in Wort und Bild kurz vor. Im zweiten Teil kommt der „Mayster“ anhand ausgewählter Zitate selbst zu Wort. Einige typische Figuren, Situationen, Motive und Handlungen sollen die Zuhörer in anschaulicher Form und lebendiger Weise „hinauf in das Gebirge“ führen, wie Karl May 1903 im Vorwort zu einem Sammelband schrieb.


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