09.04.2018, 10:18 Uhr

Burghauser Harfenfrühling Harfen-Flashmob am Bichl

Harfenfrühling am 7. April 2018 auf dem Bichl in Burghausen. (Foto: Robert Piffer) (Foto: Robert Piffer)Harfenfrühling am 7. April 2018 auf dem Bichl in Burghausen. (Foto: Robert Piffer) (Foto: Robert Piffer)

Der legendäre „Brian Boru March“ wurde gespielt

BURGHAUSEN. 65 Musikerinnen und Musiker aller Altersstufen haben sich am Samstag zum Harfen-Flashmob auf dem Bichl in Burghausen versammelt. Vom Trachtenmädchen über das Punkgirl bis hin zur Societylady und vom Lederhosenbua bis zum Rocker mit Totenkopf-T-Shirt waren sie alle angetreten, um gemeinsam den legendären „Brian Boru March“ zu spielen.

Angeführt von der Burghauser Gruppe „Sumerluft“ musizierten Virtuosen und absolute Anfänger gemeinsam vor mehreren Hundert Zuhörern rund eine halbe Stunde lang. Nicht ganz so lange, wie das der Legende nach bei der Uraufführung gewesen sein soll. Denn der Sage nach haben irische Musiker nach dem Tod von König Brian Boru am Karfreitag des Jahres 1014 drei Tage lang diesen Marsch gespielt und damit sich selbst und ihre Zuhörer in einen Trancezustand versetzt. Mehr als 1000 Jahre später sollte beim Harfenfrühling an das Ereignis erinnert werden. An den Flashmob schloss sich ein Konzert des Harfenisten Vicente La Camera Mariño aus Gran Canaria an. Der Experte bretonischer Harfenmusik leitete während des Harfenfrühlings auch einen Workshop.

Höhepunkt des Harfenfrühlings war am Samstagabend ein Konzert unter dem Motto „Tango Nuevo“in der Ku-Max-Aula. Harfenistin Floraleda Sacchi und Violinistin Linda Hedlund spielten Werke von Astor Piazzolla, Ennio Morricone, Richard Galliano und anderen.


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