26.07.2020, 21:42 Uhr

Corona-Krise Förderung der Jugendbildungsstätte Windberg soll neu aufgestellt werden

 Foto: S. Kleyboldt Foto: S. Kleyboldt

Die im Landkreis Straubing-Bogen gelegene Jugendbildungsstätte Windberg unter der Leitung der Prämonstratenserabtei Windberg steht für hervorragende Jugendarbeit und Bildungsseminare, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Mit der offiziellen Anerkennung als Jugendbildungsstätte im Jahr 1975 wurde die „Trägergemeinschaft Jugendbildungsstätte Windberg“ gegründet. Ihr gehören die Diözese Regensburg, die Abtei Windberg, der Bund der Katholischen Jugend (BDJK), Diözesanverband Regensburg, und seit 1995 auch der Bezirk Niederbayern an.

Windberg. Die Jugendbildungsstätte wird im Bezirkshaushalt alljährlich durch finanzielle Zuwendungen bedacht. So wurden in der Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses am 23. Juli unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl der Jugendbildungsstätte 80.000 Euro als Zuschuss zu den Kosten des laufenden Betriebs gewährt.

Franz-Xaver Geiger, Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg, und Klosterverwalter Thomas Schneider schilderten dem Gremium die prekäre finanzielle Situation, in der sich die Jugendbildungsstätte seit der Corona-Krise befindet, da alle Seminare in der akuten Phase abgesagt werden mussten. Sorge würde vor allem aber auch bereiten, wie es künftig weitergehen soll, denn nach einer Verlautbarung des Kulturministeriums müssen alle bis Januar 2021 gebuchten Klassenseminare storniert werden. Das Defizit trage derzeit die Abtei. VorübCergehend helfe der Rettungsschirm des Freistaats Bayern über die Krise hinweg. Eine Situation, die auf Dauer nicht tragbar sei, weshalb die Jugendbildungsstätte um finanzielle Unterstützung bitte.

„Die Jugendbildungsstätte leistet hervorragende Arbeit und ist wichtig für die Fort- und Weiterbildung gerade junger Menschen. Sie angemessen und ausreichend zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe, der der Bezirk auch nachkommen will“, betonte Dr. Pröckl, dem die Vertreter der Jugendbildungsstätte in einem persönlichen Gespräch im Vorfeld der Ausschusssitzung die dramatische Lage dargelegt hatten. Bereits bei diesem Gespräch wurde vereinbart, dass sich die Trägergemeinschaft - Bezirk, Diözese, BDJK und Abtei - zeitnah treffen sollen, um eine gangbare Regelung für den Betrieb der Jugendbildungsstätte zu finden.


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