07.11.2019, 15:48 Uhr

Zentrale Texte 15. Straubinger Religionsgespräch – Juden, Christen und Muslime reden über ihre Religion

(Foto: Christuskirche)(Foto: Christuskirche)

Zum 15. Straubinger Religionsgespräch laden am Donnerstag, den 14. November um 19 Uhr 30 Vertreter der drei großen monotheistischen Religionen ein. Dieses Mal ist die evangelische Christuskirche Gastgeberin mit ihrem Gemeindesaal unter der Christuskirche in der Bahnhofstraße in Straubing.

STRAUBING „Zentrale Texte der Religionen“ ist dieses Mal das Thema. Sh’ma Jsrael, Vater unser und die al fatiha sind die großen Texte der jeweiligen Religion, auch wenn natürlich andere auch genannt werden könnten. Welche Texte aus den heiligen Schriften haben uns im Alltag wesentlich geprägt? Welche haben in der Religion einen hohen Stellenwert? Und welche Texte und Gedanken haben auch über die Religion hinaus Eingang gefunden in Kultur, Philosophie und Gesellschaft? Darüber soll an diesem Abend gesprochen werden.

Wie immer werden Rabbiner Mendel Muraiti, Imam Bayram Aydin von der türkisch-islamischen Gemeinde und Pfarrer Heinrich Weber für die Christen in das Thema einführen. Dann werden die Besucher die Möglichkeit haben, ihre Fragen zu stellen, bzw. auch über sich und ihren Glauben Auskunft zu geben. Pfarrer Hasso von Winning moderiert wie gewohnt den Abend.

Als Idee bei diesen Religionsgesprächen steht die Einsicht Pate, dass Angehörige der verschiedenen Religionen nicht übereinander, sondern miteinander reden wollen und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. In loser Folge werden eine Reihe von Themen des Glaubens angesprochen. Reihum ist immer eine Religion Gastgeberin, dieses Mal die evangelische Gemeinde der Christuskirche.

Und wie immer steht am Beginn des Abends ein gemeinsames Zeichen der drei großen monotheistischen Religionen, indem das so genannte ‚gemeinsame Straubinger Bekenntnis‘ gesprochen wird – eine Erklärung zum guten Zusammenleben der Religionen in Respekt und Toleranz. Ziel ist es, trotz der Unterschiede zu einem gegenseitigen Verstehen und einem freundschaftlichen, ja fast heiteren Miteinander zu finden, so wie es bei den bisherigen Religionsgesprächen möglich war. Alle Interessierten und Dialogbereiten, gleich welcher Religion oder Weltanschauung, sind herzlich eingeladen.


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