17.12.2020, 09:46 Uhr

Beschluss Ein neues Leichenhaus für den Friedhof in Teublitz

Bürgermeister Thomas Beer (rechts) und Vorstand Friedrich Gluth wiesen im Dachstuhl des Teublitzer Leichenhauses auf zahlreiche Mängel hin.  Foto: Michael HitzekBürgermeister Thomas Beer (rechts) und Vorstand Friedrich Gluth wiesen im Dachstuhl des Teublitzer Leichenhauses auf zahlreiche Mängel hin. Foto: Michael Hitzek

Im Friedhof Teublitz wird ein neues Leichenhaus gebaut. Das hat der Verwaltungsrat des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU) Kommunale Bestattungen Burglengenfeld-Teublitz beschlossen.

Teublitz. Vier Architekturbüros sollen nun Vorschläge für einen Neubau unterbreiten, der sich zum einen optisch gut in die vorhandene Anlage einfügt und der sich zum anderen in Erstellung, Betrieb und Unterhalt „langfristig ökologisch und ökonomisch“ realisieren lässt.

Bürgermeister Thomas Beer und Friedrich Gluth, Vorstand der Kommunalen Bestattungen, informierten bei einem Termin vor Ort über die Hintergründe. Demnach hatte das Schwarzenfelder Ingenieurbüro für Tragwerksplanung von Bernd Stangl bei einer Untersuchung erhebliche Mängel an der Dachkonstruktion festgestellt und letztlich dazu geraten, den Dachstuhl komplett erneuern zu lassen.

Der Verwaltungsrat des gemeinsamen Kommunalunternehmens der Städte Burglengenfeld und Teublitz nahm dies zum Anlass für eine Besichtigung vor Ort. Denn die bei den Stadtwerken Burglengenfeld angesiedelte Verwaltung der Kommunalen Bestattungen hatte zuvor bereits darauf hingewiesen, dass das Leichenhaus in Teublitz insgesamt sanierungsbedürftig ist. „Wir standen also vor der Frage: Ist es richtig und sinnvoll, einen neuen Dachstuhl auf einem Gebäude zu errichten, das deutlich sichtbare Schäden aufweist und das von den Toiletten bis zum Ausstellungsraum aktuellen Anforderungen nicht mehr entspricht?“, berichtete Bürgermeister Beer.

Unter sorgfältiger Abwägung aller Argumente entschied sich der Verwaltungsrat für einen kompletten Neubau. Bis Ende Februar 2021 haben die beteiligten Architekturbüros laut Vorstand Gluth nun Zeit, ihre Vorschläge für einen modernen, ökologischen und ökonomischen Neubau zu unterbreiten. Diese Vorschläge sollen einen Grundrissplan, Querschnitte, Ansichten und ein kleines Modell enthalten. Die Vorgaben der Kommunalen Bestattungen für die Planungen reichen von einer neuen Aussegnungshalle über zeitgemäße Räume für Personal, Pfarrer und freie Trauerredner bis hin zu Beratungsräumen, in denen Mitarbeiter der Kommunalen Bestattungen diskret mit trauernden Angehörigen sprechen können. „Selbstverständlich sind von den eingeladenen Büros auch Kostenschätzungen für den Neubau vorzulegen“, sagte Gluth.

Ziel der Kommunalen Bestattungen ist ein neues Leichenhaus, das sich optisch gut in das Gestaltungskonzept des Friedhofs einfügt und gleichzeitig modernen Anforderungen gerecht wird.


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