22.06.2018, 16:27 Uhr

Solibrote gegen den Hunger Frauenbund unterstützt mit über 27.000 Euro Frauen in Uganda

Diözesanvorsitzende Karin Schlecht und Bildungsreferentin Katrin Madl sind stolz, an Misereor einen so großen Betrag überreichen zu können. (Foto: Vinzenz Baur/KDFB)Diözesanvorsitzende Karin Schlecht und Bildungsreferentin Katrin Madl sind stolz, an Misereor einen so großen Betrag überreichen zu können. (Foto: Vinzenz Baur/KDFB)

Eine Rekordsumme von 27.516,03 Euro konnte der Diözesanvorstand des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) Diözesanverband Regensburg symbolisch aus der Solibrot-Aktion an isereor überreichen. Mehr als 115 KDFB-Ortsgruppen und zahlreiche Bäckereien nahmen an der diesjährigen Aktion teil und sprengten somit den bisherigen Rekord. Das gesammelte Geld soll nun Frauen in Uganda im Kampf gegen den Hunger unterstützen.

REGENSBURG „Mit einem gewissen Stolz nehmen wir wahr, dass die Aktion immer größere Kreise zieht und mittlerweile in vielen unserer Ortsgruppen einen festen Platz in der Fastenzeit hat.“,so Karin Schlecht, KDFB-Diözesanvorsitzende.

Bereits zum sechsten Mal wurde während der Fastenzeit vielerorts ein sogenanntes Solibrot mit einem kleinen Benefiz-Anteil verkauft. Oft kooperierten die Zweigvereine des Frauenbundes dabei mit örtlichen Bäckereien oder krempelten selbst die Ärmel hoch, um Brote, diverse Backwaren oder süßes Gebäck herzustellen und diese im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst zu verkaufen. Mancherorts wurde das Solibrot auch in Verkaufswägen auf den Weg geschickt, um so noch mehr für die Bekanntmachung der Aktion zu sorgen.

„Solibrot – schmeckt gut und tut gut!“ – unter diesem Motto wird mit dem Erlös nun das Projekt „Frauen fördern – Hunger stoppen“ in Uganda unterstützt. Um den Hunger in der Region Kotido im Norden Ugandas zu lindern, startete mit Unterstützung von Misereor die örtliche Diözese 2003 einen radikalen Neuanfang durch die Verbindung von Alphabetisierung und Gemüseanbau. Hierbei lernen engagierte Frauen Lesen und Schreiben und werden zudem in ökologischer Landwirtschaft unterrichtet, um so ihre Lebenssituation zu verbessern. Sie legen Gärten an und bauen Wassertanks. Sie lernen Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie kennen sich dadurch aus mit Gemüseanbau und gesunder Ernährung. Frauen lernen, erfolgreich auf dem Markt zu verkaufen, und wissen, dass ihre Kinder Bildung brauchen. Die Förderung und Stärkung der Frauen setzt eine positive Entwicklung in Gang, von der alle profitieren. Viele Familien können sich dadurch besser ernähren, für Notzeiten vorsorgen und ihre Kinder zur Schule schicken.

Zahlen und Fakten

Der Katholische Deutsche Frauenbund ist mit rund 60.000 Mitgliedern der größte Frauenverband im Bistum. Es gibt insgesamt 461 Ortsgruppen und 170 Eltern-Kind-Gruppen im Diözesanverband Regensburg. Der KDFB Diözesanverband Regensburg ist der mitgliederstärkste Diözesanverband im Bundesverband. Seit seiner Gründung im Jahr 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.


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