19.02.2018, 10:36 Uhr

Ausgeleuchtet Osram-Technik aus Regensburg beleuchtet bald den Petersdom

Osram-Chef Berlien mit Papst Franziskus. Foto: Osram (Foto: Osram)Osram-Chef Berlien mit Papst Franziskus. Foto: Osram (Foto: Osram)

Die Planung der neuen LED-Beleuchtung für die größte Kirche der Welt befindet sich in den letzten Zügen: Die Lichtberechnungen und -simulationen sind bereits erfolgreich abgeschlossen.

REGENSBURG/ROM In der Basilika selbst wurde das LED-Licht schon in vielen Bereichen zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten getestet. Bei den Tests vor Ort zeigte sich, dass die Kuppeln nun zehnmal heller erstrahlen als bisher. Auch bisher vorhandene störende Schlagschatten bei den umlaufenden Schriftzügen an den Simsen der Basilika verschwinden mit der neuen indirekten Beleuchtung.

„Im Petersdom können wir unsere Lichtexpertise einmal mehr unter Beweis stellen. 700 maßgeschneiderte Leuchten mit insgesamt mehr als 100.000 lichtstarken Leuchtdioden aus Regensburg lassen diesen großartigen Bau in nie gekanntem Glanz erstrahlen. Dazu kommt noch die Beleuchtung einzelner Kunstwerke und Statuen“, erklärt Olaf Berlien, CEO der OSRAM Licht AG.

„Wir freuen uns sehr über die neue Beleuchtung des Petersdoms. Bei den ersten Tests konnte man in den Kuppeln Details der Kunstwerke, die man vorher nur erahnen konnte, nun deutlich erkennen“, sagte Mons. Rafael De La Serrana Villalobos, Direktor Technische Leitung der Vatikanstadt (Servizi Tecnici del Governatorato dello Stato della Città del Vaticano).

Die verwendeten innovativen LED-Lichtquellen sorgen künftig für ein einzigartiges Besuchererlebnis, ähnlich wie es bereits von Osram bei der Beleuchtung der Sixtinischen Kapelle oder den Stanzen des Raffael realisiert wurde. Zudem spart die neue Beleuchtung rund 85 Prozent Energie.

Beeindruckend: Ein Vorher-Nachher-Bild der Petersdom-Beleuchtung. Foto: Osram (Foto: Osram)

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