22.12.2017, 19:10 Uhr

Wie immer wurden die Stühle knapp Weihnachtsfeier des Senioren-Aktiv-Clubs im Klosterhof

Alle Plätze besetzt: Im Saal wurden zusätzliche Stühle gebraucht, damit jeder einen Sitzplatz fand. (Foto: Wohlhüter)Alle Plätze besetzt: Im Saal wurden zusätzliche Stühle gebraucht, damit jeder einen Sitzplatz fand. (Foto: Wohlhüter)

Auch in diesem Jahr war die Weihnachtsfeier des Senioren-Aktiv-Clubs im Klosterhof Deggendorf ein voller Erfolg.

DEGGENDORF Wie immer wurden die Stühle knapp beim Weihnachtsfest im Klosterhof am Donnerstag. Zwei Stunden lang genossen die Besucher im überfüllten Saal das Programm, die Plätzerl auf den Tischen und die aufwändige Dekoration im Saal. Der Klosterhof-Chor unter der Leitung von Eva-Maria Kramer sang so schön, dass die Zuhörer begeistert klatschten. Das war mit ein Verdienst von Ingrid Deutinger, die alle Lieder am Klavier großartig begleitete. Sie eröffnete mit „Peace on Earth“ auch das Programm.

Nach kurzen Ansprachen, einen kleinen Rückblick und einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde es fröhlich: „Jetzt fangen wir zu singen an“, intonierte der Chor und bekräftigte dann: „Sing ma im Advent“.

Eigentlich wollte Hans Obermeier aus Plattling den literarischen Teil des Programms übernehmen; nachdem er aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, trug Bernhard Glanzer das Obermeier-Gedicht „Besinnungslos“ vor, in dem er sich in Mundart über den Stress der „staaden Zeit“ lustig macht. Das gefiel den Gästen.

Nach zwei weiteren Liedern gab’s eine Pause. Und die war auch dringend nötig, um frische Luft in den rappelvollen Saal zu bringen. Danach ging’s munter weiter: „Denn es ist ‚Weihnachtszeit‘ und ‚Es wird ein Stern aufgehen‘, sang der Chor. Eva-Maria Kramer las dann eine „Apfent“-Geschichte von Toni Lauerer. Bei ihm weiß man, dass es nicht allzu rührselig wird, im Gegenteil. Großes Gelächter also allenthalben.

Mit dem Kanon „Dona Nobis“ und „überall auf der Welt scheint die Sonne“ verabschiedete sich der Chor von der Bühne. Bernhard Glanzer trug von Hans Obermeier das Gedicht vom Stamm-Vater der Bayern vor, ein ungehobelter Klotz, der vom Bildhauer noch nicht geschliffen und fein bearbeitet war, von Gott Vater aber aus einer Laune heraus vorzeitig mit Leben erfüllt wurde. Mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern klang der Nachmittag aus. Im Klosterhof ist jetzt bis Mitte Januar Winterruhe.

Dann geht’s mit Schwung ins Neue Jahr: Die Johann-Strauß-Gala in Regensburg am 16. Januar und am 18. Januar Geburtstag der Steinböcke, bei dem alle Mitglieder zur Brotzeit eingeladen sind.


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