27.10.2020, 13:46 Uhr

Corona-Pandemie Am Klinikum St. Elisabeth gelten ab Freitag wieder striktere Besuchsregeln

 Foto: Johannes Lehner Foto: Johannes Lehner

Das gelockerte Besuchsverbot im Klinikum St. Elisabeth muss angesichts der steigenden Covid-19-Fallzahlen wieder verschärft werden.

Straubing. Ab Freitag, 30. Oktober, darf jeder Patient nun täglich nur noch einen Besucher für maximal eine halbe Stunde empfangen. Voraussetzung hierfür ist weiterhin die Einhaltung strenger Vorgaben: Jeder Besucher muss sich registrieren lassen und die Hygienemaßnahmen einhalten. Die Besuche sind täglich ausschließlich in der Zeit von 15 bis 18 Uhr möglich, um 17.30 Uhr ist Einlassende. Das Betreten des Klinikums ist nur über den Haupteingang im ersten Stock möglich.

Hintergrund sind die Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung und aufgrund der aktuellen Zunahme der Neuinfektionen in der Region (Siebte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen-verordnung vom 1. Oktober 2020 sowie Rahmenkonzept des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 26. Juni 2020).

Es gelten zudem folgende Regelungen: Die Besucher müssen mindestens 16 Jahre alt sein und ihren Personalausweis mitbringen. Zur Minimierung des Infektionsrisikos sollte es immer dieselbe Besuchsperson pro Patient sein. Im Eingangsbereich desinfizieren sich die Besucher die Hände und erhalten einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, der während des gesamten Aufenthalts im Klinikum zu tragen ist. Ein eigener Mund-Nasen-Schutz ist nicht erlaubt.

Zur Registrierung kann das dreiseitige Blatt mit wichtigen Informationen rund um den Besuch und einen Fragebogen bereits vorab von der Homepage des Klinikums heruntergeladen und ausgefüllt werden (www.klinikum-straubing.de). Hier machen Besucher Angaben zur eigenen Person und geben Auskunft zum Gesundheitszustand. Nur symptomfreie Besucher erhalten Zutritt ins Klinikum. Auf der Homepage finden Interessenten weitere Details zur Registrierung. Wenn das Formular erst im Klinikum ausgefüllt werden kann, wird gebeten, aus Hygienegründen einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen. Nach Betreten des Klinikums über den Haupteingang und der Registrierung müssen sich Besucher auf Station am Stationsstützpunkt mit dem Besucherschein melden und ihn dort abgeben.

Neben den bekannten Abstandsregeln, der Husten- und Niesetikette sowie Tragen des Mund-Nase-Schutzes während des gesamten Aufenthalts sind vor dem Verlassen des Klinikums St. Elisabeth zudem zwei Dinge zu berücksichtigen: Der Mund-Nase-Schutz wird im bereit gestellten Abwurfbehälter entsorgt und die Hände werden noch einmal desinfiziert.

Isolierte COVID-19-Patienten, Patienten mit Verdacht auf COVID-19 – sowie sonstige infektiöse Patienten - und Patienten auf der Intensivstation und im Notfallzentrum können in der Regel keinen Besuch erhalten. Personen über 65 Jahren sowie Besuchern mit geschwächtem Immunsystem rät das Klinikum St. Elisabeth, zum Eigenschutz derzeit auf einen Besuch im Klinikum zu verzichten. Zu beachten ist auch, dass Besucher innerhalb der letzten 14 Tage nicht in einem Risikogebiet außerhalb Deutschlands gewesen sein dürfen oder aber ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Die Geschäftsführung des Klinikums St. Elisabeth hat großes Verständnis dafür, dass Menschen ihre kranken Angehörigen sehen wollen. Trotzdem bittet sie, Besuche zum eigenen Schutz und Schutz der Patienten auf ein Minimum zu beschränken. Die zukünftige Entwicklung der Corona-Pandemie ist nicht vorhersehbar und ein weiterer exponentieller Verlauf der Erkrankungen möglich.

Die angepasste Besuchsregelung basiert auf einem Hygiene- und Schutzkonzept, das vom Klinikum St. Elisabeth gemeinsam mit Experten erarbeitet und umgesetzt wurde.


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