17.05.2019, 13:30 Uhr

Spenden statt Geschenke Straubinger Palliativstation freut sich über 1.500 Euro

Ingrid Röhrl dankt der Palliativstation am Klinikum St. Elisabeth mit einer Spende für die Betreuung Ihrer Eltern, die Ihr Lebensende dort verbrachten. (Foto: Eisenmann)Ingrid Röhrl dankt der Palliativstation am Klinikum St. Elisabeth mit einer Spende für die Betreuung Ihrer Eltern, die Ihr Lebensende dort verbrachten. (Foto: Eisenmann)

Geld kommt eins zu eins Patienten zugute.

STRAUBING Als Ingrid Röhrl ihren 50. Geburtstag feierte, verzichtete sie auf Geschenke und bat stattdessen um Spenden für die Palliativstation des Klinikums St. Elisabeth. Persönliche Erfahrungen hatten sie auf diese Idee gebracht. Ihre Mutter war 2016 und ihr Vater 2018 auf dieser besonderen Abteilung gestorben. „Es war ein sehr schönes, normales Ende eines Lebens, das meine Eltern hier erleben durften.“ Auch als Angehörige sei sie sehr gut aufgenommen worden. Sie habe alles und sei dankbar dafür, gesund zu sein, begründet Ingrid Röhrl ihre Spende und hofft, dass andere Menschen ihrem Beispiel folgen.

Bei ihrer Party kamen gut 1.400 Euro zusammen, die sie auf 1.500 aufrundete. Oberarzt Dr. Maximilian Meßmann, stellvertretender Leiter der Palliativstation, bedankte sich ganz herzlich. Das Geld komme eins zu eins den Patienten zugute. Es werde beispielsweise für besondere Zusatzleistungen wie Aroma- und Musiktherapie oder die Einrichtung der Zimmer verwendet oder für größere Projekte gespart.


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