04.05.2018, 15:10 Uhr

„Aktionstag Saubere Hände“ Wie Desinfektionsmittel und Handschuhe tatsächlich schützen

Die Hygienefachkräfte Brigitte Stelzer und Eva-Maria Schneider, die Mitglieder der Arbeitsgruppe Hygiene Hildegard Göldel und Ingeborg Blümel, Chefärztin Annette Buchert, Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, hygienebeauftragte Ärztin, und Dr. med. Claudia Schott, Innere Medizin, Gastroenterologie, Rheumatologie (v.li.). (Foto: Klinik Mallersdorf)Die Hygienefachkräfte Brigitte Stelzer und Eva-Maria Schneider, die Mitglieder der Arbeitsgruppe Hygiene Hildegard Göldel und Ingeborg Blümel, Chefärztin Annette Buchert, Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, hygienebeauftragte Ärztin, und Dr. med. Claudia Schott, Innere Medizin, Gastroenterologie, Rheumatologie (v.li.). (Foto: Klinik Mallersdorf)

An der Klinik Mallersdorf fand am Freitag der „Aktionstag Saubere Hände“ statt.

MALLERSDORF Damit Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe tatsächlich vor Krankheitserregern schützen, ist einiges bei der Anwendung zu beachten. Die Klinik Mallersdorf hat daher am Freitag bei ihrem „Aktionstag Saubere Hände“ Mitarbeiter, Patienten und Besucher für das Thema Händehygiene sensibilisiert. Sie beteiligt sich damit an der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ für Krankenhäuser.

Die Hygienefachkräfte Eva-Maria Schneider und Brigitte Stelzer informierten mit der Arbeitsgruppe Hygiene über die korrekt ausgeführte Händedesinfektion, schulten den richtigen Umgang mit Einmalhandschuhen und ließen die Teilnehmer praktische Übungen am Stand durchführen, um das Gelernte umzusetzen.

Zur Überprüfung des Desinfektionserfolgs kam eine UV-Kontrollleuchte zum Einsatz. Ausschlaggebend sei laut den Hygienefachkräften, dass die gesamten Hände von den Fingerspitzen bis zu den Unterarmen eine Handbreit über die Handgelenke komplett mit Desinfektionslösung benetzt und 30 Sekunden eingerieben werden. In den Klinikalltag lasse sich dies zeitsparend integrieren, indem man beispielsweise die Zeit zur Begrüßung des Patienten dafür nutzt.

Dass es im häuslichen Umfeld oder in der professionellen Pflege gar nicht so einfach ist, verschmutzte Handschuhe auszuziehen, ohne sich dabei zu kontaminieren, wurde mit der eingesetzten Fingerfarbe deutlich. Mit einigen geübten Handgriffen an den richtigen Stellen lassen jedoch die Handschuhe ohne Flecken an Händen oder Armen problemlos abstreifen. Dies vermittelten die Hygienefachkräfte in einprägsamen Mitmachübungen.

Am Informationsstand versuchten sich außerdem zahlreiche Teilnehmer am Glücksrad und am umfangreichen Hygienequiz, das Mitarbeitern auch als Teilnahmenachweis der vom Gesundheitsamt geforderten Hygieneschulung diente. Als Anerkennung winkten kleine Sachpreise und kostenlose Getränke, um die aktive Mithilfe zur Ansteckungsvermeidung zu honorieren.

„Wir freuen uns in diesem Jahr mit rund 150 Besuchern an den Informationsständen über die große Resonanz und das Interesse“, zieht Eva-Maria Schneider Bilanz. „Es wurden sehr gute Fragen gestellt und auch viele Mitarbeiter haben aktiv teilgenommen, darunter Chef- und Oberärzte aller Abteilungen, die damit eine Vorbildfunktion für Hygiene im ganzen Haus erfüllen.“


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