07.01.2021, 14:33 Uhr

Staffelstab-Übergabe Martin Stapper ist neues Vorstandsmitglied der Klinik-Kompetenz-Bayern

Prof. Dr. Alexander Schraml (rechts) übergibt die Vorstandsgeschäfte an Martin Stapper. Foto: Christoph GehretProf. Dr. Alexander Schraml (rechts) übergibt die Vorstandsgeschäfte an Martin Stapper. Foto: Christoph Gehret

Beim Krankenhaus-Netzwerk, der Klinik-Kompetenz-Bayern eG (KKB), hat zum 1. Januar 2021 ein Vorstandswechsel stattgefunden. Gründungsvorstand Prof. Dr. Schraml hat nach zehnjähriger Vorstandstätigkeit sein Amt zum 1. Januar 2021 niedergelegt, um sich verstärkt für die Belange der kommunalen Daseinsvorsorge im Bereich der Altenhilfe einzusetzen.

Bayern. „Zehn Jahre Vorstand der KKB – das war mehr als ein befristeter Job. Das waren Einsatz für eine hochwertige Patientenversorgung, Kampf um eine auskömmliche Klinikfinanzierung, Engagement für den Erhalt kommunaler Kliniken. Das waren aber auch bereichernde Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen, vielfältige Lebens- und Berufserfahrungen sowie die Gewissheit, von einer hochmotivierten und versierten Geschäftsstelle unterstützt zu werden“, blickt der scheidende Vorstand fast ein bisschen wehmütig zurück.

Bereits Mitte November hat die Generalversammlung Martin Stapper einstimmig zum neuen Vorstand der Klinik-Kompetenz-Bayern eG gewählt, der das Amt zum 1. Januar 2021 nun übernommen hat. Der Diplom-Kaufmann Martin Stapper ist seit 1998 im Gesundheitswesen tätig. Von 2010 bis 2018 leitete er als Krankenhausdirektor das Krankenhaus St. Josef Schweinfurt und die Theresienklinik Würzburg. Träger der beiden einzigen katholischen Krankenhäuser Unterfrankens ist die Kongregation der Schwestern des Erlösers Würzburg, zu dessen Geschäftsführer Martin Stapper 2018 ernannt wurde. Die beiden Einrichtungen sind seit 1. Januar 2012 Mitglied der Klinik-Kompetenz-Bayern eG. Stapper hat sich bereits als Aufsichtsratsmitglied der KKB von November 2012 bis zum 31. Dezember 2020 engagiert für die Belange der kommunalen Häuser eingesetzt.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, so Martin Stapper. „Die Zukunft wird in intelligent funktionierenden Partnerschaften liegen – da bringe ich mich gerne und mit Leidenschaft ein. Die Herausforderungen sind groß angesichts von Fachkräftemangel, abnehmende finanziellen Ressourcen, Privatisierungsdruck und des massiven Anstiegs des Versorgungsbedarfs einer älter werdenden Gesellschaft.“

Der KKB-Vorstand, der im Nebenamt tätig ist, besteht aus Martin Rederer (Krankenhausdirektor der Kreisklinik Wörth an der Donau), Manfred Wendl (Vorstand Klinikum Amberg) sowie Martin Stapper.


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