02.09.2020, 13:56 Uhr

Pandemie Corona-Teststelle des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg hat ihren Betrieb aufgenommen

Es kann losgehen! Das Bayerische Rote Kreuz und die Bundeswehr stehen bereit und haben im Testzentrum der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach den Betrieb aufgenommen. Rainer Schmid, Laura Hofmann und Elisabeth Keck hatten dafür in den vergangenen Wochen in der Koordinierungsgruppe alles intensiv vorbereitet. Foto: Christine HolledererEs kann losgehen! Das Bayerische Rote Kreuz und die Bundeswehr stehen bereit und haben im Testzentrum der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach den Betrieb aufgenommen. Rainer Schmid, Laura Hofmann und Elisabeth Keck hatten dafür in den vergangenen Wochen in der Koordinierungsgruppe alles intensiv vorbereitet. Foto: Christine Hollederer

Die gemeinsame Teststelle des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg hat ihren Betrieb aufgenommen. Ab sofort werden Bewohner der Stadt und des Landkreises nach vorheriger Terminvereinbarung in einem Zelt auf dem Parkplatz des Gesundheitsamtes Amberg auf COVID-19 getestet.

Amberg. Eine Testung ohne Termin ist nicht möglich, um vor Ort einen geordneten und sicheren Ablauf gewährleisten zu können, betonen Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Cerny. Die Terminvergabe erfolgt im Vorfeld online unter www.amberg-sulzbach.de oder unter www.amberg.de. Über eine weitere Onlineplattform der Firma Eurofins werden bereits relevante Daten für die Testung erfasst und ein persönlicher QR-Code per Mail verschickt. Dieser QR-Code muss digital oder per Ausdruck zum Termin mitgebracht werden.

Eine Koordinierungsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach, hatte in den vergangen zwei Wochen die Inbetriebnahme des Testzentrums in Amberg intensiv vorbereitet. Dieses wird zunächst von einem Team aus Mitarbeitern des Landratsamtes Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg sowie mit Unterstützung der Bundeswehr und des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben.

Im Blick der Testungen sind vor allem Reiserückkehrer, Lehrkräfte, Schulpersonal sowie Erzieherinnen und Erzieher. Mit dem Testzentrum sollen Infektionsketten aufgedeckt und größere Ausbruchsgeschehen verhindert werden.

„Ziel ist es, einen reibungslosen Betrieb der Schulen und Kindertagesstätten ermöglichen zu können“, sagte Landrat Richard Reisinger zum Start des Testzentrums. Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny begrüßt die neue Testmöglichkeit im gemeinsamen Testzentrum von Stadt und Landkreis: „Die Tests sind ein wichtiger Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie“, so das Stadtoberhaupt.

Erst vor wenigen Wochen hatte das bayerische Kabinett aufgrund ansteigender Corona-Zahlen verkündet, dass bayernweit ein flächendeckendes Testangebot eingerichtet werden soll. Die Testzentren sind eine Ergänzung zum bereits bestehenden Angebot der Corona-Tests bei den Hausärzten vor Ort. Dort können sich die Bewohner des Landkreises und der Stadt auch weiterhin kostenlos testen lassen. Menschen mit Symptomen sollten grundsätzlich Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen und keinesfalls zum Testzentrum kommen und sich dort testen lassen wollen. Die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Testzentren trägt der Freistaat Bayern. Außerdem übernimmt er die Kosten für die Tests, sofern sie nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.


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