21.06.2020, 20:54 Uhr

Lockerungen Neue Besuchsregelung im Klinikum St. Marien Amberg

 Foto: Klinikum St. Marien Amberg Foto: Klinikum St. Marien Amberg

Amberg. Nachdem der Katastrophenfall in Bayern aufgehoben wurde und das bayerische Kabinett auch Lockerungen im Bereich der Besuchsregelung in Krankenhäusern verkündet hat, hat das Klinikum St. Marien Amberg ein neues Konzept erstellt.

Seit Freitag, 19. Juni, können die Patienten auch von verschiedenen Personen besucht werden. Die Beschränkung auf registrierte Besucher entfällt. Gleichzeitig sollen jedoch nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig Patienten besuchen. So möchte das Klinikum sicherstellen, dass die Abstandsregeln auch in den Patientenzimmern weiterhin eingehalten werden können. Erlaubt sind Besuche in der Zeit zwischen 13 und 19 Uhr. Zudem kann ein Patient in dieser Zeit auch mehrfach von verschiedenen Personen besucht werden. Der Zugang ist wie bisher nur über den Haupteingang möglich.

Die Festlegung einer festen Kontaktperson pro Patient entfällt künftig, allerdings muss jeder Besucher bei jedem Besuch weiterhin eine Eigenerklärung ausfüllen und am Haupteingang abgeben. Sie gibt Aufschluss über mögliche Krankheitssymptome. Außerdem tragen die Besucher hier ihren Namen, ihre Kontaktdaten sowie den Namen und die Station des Patienten ein. Um Wartezeiten für die Besucher zu vermeiden bzw. zu reduzieren, kann die Eigenerklärung auf der Homepage des Klinikums heruntergeladen, digital ausgefüllt und ausgedruckt werden. Das Klinikum appelliert nochmals diese Möglichkeit zu nutzen, um Wartezeiten vermeiden zu können. Mit den Eigenerklärungen stellt das Klinikum eine mögliche Nachverfolgung beim Auftreten von Infektionen sicher. Zu diesem Zweck werden die Erklärungen vier Wochen lang an der Information des Klinikums aufbewahrt und nach Ablauf dieses Zeitraums vernichtet. Besucher, die Krankheitssymptome aufweisen, dürfen das Klinikum nicht betreten.

„Wir weisen außerdem ausdrücklich darauf hin, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten des Mindestabstands verpflichtend ist, auch in den Patientenzimmern“, betont Klinikumsvorstand Manfred Wendl. „Und bitten achten Sie auch weiterhin auf ausreichende Händehygiene und nutzen Sie die Möglichkeit der Händedesinfektion. Möglichkeiten dazu sind ausreichend vorhanden.“

Nicht besucht werden dürfen Patienten der Covid-19-Station sowie Patienten aus Pflege- und Seniorenheimen, die sich in Isolierung befinden.


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