24.05.2020, 20:28 Uhr

Infizierungen Coronavirus im Landkreis Schwandorf – die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 12,23 gesunken

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Am Samstag, 23. Mai, wurden drei weitere Infektionen mit dem Coronavirus in der Gemeinschaftsunterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf bestätigt, am Sonntag, 24. Mai, ein Fall, der unabhängig von Gemeinschaftsunterkünften zu sehen ist. Mit diesen vier neuen Infektionen am Wochenende steigt die Gesamtzahl von 496 auf genau 500.

Landkreis Schwandorf. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist dagegen deutlich gesunken. Lag der Wert am Freitag noch bei 21,06 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage, ist er aktuell auf 12,23 gesunken. Der Grund dafür liegt darin, dass die 21 Infektionen am Wochenende vorher aus dem Sieben-Tage-Zeitraum herausgefallen sind.

Neue Vorgaben für Pflege- und Behindertenheime

In der Begründung für zwei Allgemeinverfügungen vom 22. Mai bringt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege nochmal auf den Punkt, was an sich als bekannt gelten darf: „Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. COVID-19 ist sehr infektiös. Besonders ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verzögern. Ziel ist es, durch eine Verlangsamung des Infektionsgeschehens die Belastung für das Gesundheitswesen insgesamt zu reduzieren, Belastungsspitzen zu vermeiden und die medizinische Versorgung sicherzustellen. Die Staatsregierung hat dazu bereits zahlreiche Maßnahmen eingeleitet.“ Die beiden am Freitag neu erlassenen Allgemeinverfügungen, die am Montag, dem 25. Mai in Kraft treten, beinhalten Regelungen für Pflegeeinrichtungen und Regelungen für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Im Landratsamt sind zurzeit vier Bürgertelefone geschaltet. Fünf weitere Telefone sind für die Terminvergaben im Landratsamt für unaufschiebbare Amtshandlungen eingerichtet. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz wird am Montag um 11 Uhr zu ihrer nächsten Lagebesprechung, die routinemäßig als Videokonferenz abgehalten wird, zusammentreten.


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