24.05.2020, 19:25 Uhr

Pandemie Covid 19 besser verstehen – Asklepios-Klinik im Städtedreieck beteiligt sich an bundesweiter Studie

 Foto: 123rf.com Foto: 123rf.com

Je größer die Datenbasis und je umfassender die Erfahrung, desto wirkungsvoller können Therapien sein. Um die Covid-19-Infektion besser verstehen zu lernen, beteiligen sich knapp 70 Kliniken des Asklepios Konzerns an einer detaillierten epidemiologische Beobachtungsstudie zur Covid-19-Infektion. Eine davon ist die Asklepios Klinik im Städtedreieck.

Burglengenfeld. In der bundesweiten Studie, die bereits jetzt auf die Infektionshistorie von über 500 Corona-Patienten zurückgreift, werden detaillierte Parameter über Verlauf und Schwere der Erkrankung erfasst. Alle Daten werden anonymisiert ausgewertet. Dabei findet das Fortschreiten der Erkrankung ebenso Eingang in die Datensammlung wie Alter, Geschlecht, Grunderkrankungen, Medikation, die Form und das Ergebnis der Behandlung. Zusätzlich werden auch diagnostische Befunde wie CT, Röntgen, Laborwerte und Maßnahmen der intensivmedizinischen Behandlung aufgenommen. „Natürlich unterstützen auch wir dieses umfangreiche Forschungsprojekt, zumal unser ärztliches Handeln mit mehr als 35 Covid-19-Patienten mehr gefordert war als in manch anderen, nicht selten größere Kliniken“, unterstreicht Dr. Josef Zäch.

Der Ärztliche Direktor des Burglengenfelder Krankenhauses hat gemeinsam mit seinem Stellvertreter und Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Michael Schütz, sowie Chefarzt Dr. Jörg-Heiner Möller (Chefarzt Kardiologie) in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Beobachtungen gemacht und gemeinsam Therapieerfolge erzielt, die sie der Studie „gerne zur Verfügung stellen“.

Weil gleich eine ganze Reihe von Kliniken beteiligt sind, lassen sich die Daten von verhältnismäßig vielen Patienten erfassen, wodurch die Ergebnisse an Aussagekraft gewinnen. Die Beobachtungsstudie, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Asklepios Medical School, wird von Asklepios proresearch geleitet, dem Unternehmensbereich, der Forschungsprojekte in den Kliniken koordiniert. Die ersten Ergebnisse werden voraussichtlich im Juli dieses Jahres erwartet.


0 Kommentare