19.04.2020, 12:13 Uhr

Dringende Bitte Besucher sowie Patienten des Klinikums Amberg sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen

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Ab Montag, 20. April 2020, sind alle Besucher sowie Patienten dazu angehalten, beim Betreten des Klinikums Amberg einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dafür kann auch ein Mund-Nasen-Schutz aus Stoff verwendet werden.

Amberg. Da jetzt auch die Bundesregierung offiziell empfohlen hat, einen Mund-Nasenschutz gerade in den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen zu tragen, erachten wir diese Maßnahme auch in unserem Klinikum als sehr wichtig und sinnvoll“, erklärt Klinikumsvorstand Manfred Wendl. „Uns ist bewusst, dass nicht allen ein selbstgenähter Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung steht.“

Die Lage am Klinikum St. Marien Amberg ist derzeit stabil. Derzeit befinden sich 30 bestätigte Covid-19-Patienten, davon zehn Patienten in intensivmedizinischer Behandlung im Klinikum St. Marien Amberg. Zudem gibt es acht Verdachtsfälle. Alle Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind oder unter Verdacht stehen, werden im Klinikum in separaten Bereichen behandelt, um die Infektionsgefahr für Patienten und Mitarbeiter weitgehend zu vermeiden. Damit können höchste Hygiene-Standards eingehalten werden. Die Sicherheit für alle Patienten und Mitarbeiter steht hier an erster Stelle. Drei Stationen werden im Klinikum für die Behandlung von Covid-19-Patienten bzw. Verdachtsfällen frei gehalten. Zudem stehen separate Intensivstationen für Covid-19-Patienten und Verdachtsfälle mit Überwachungspflicht/Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung. Ebenso wurde in der Zentralen Notaufnahme ein Bereich speziell für Covid-19-Patienten abgetrennt. Mit diesen Maßnahmen ist gewährleistet, dass Covid-19-Patienten und Verdachtsfälle von den übrigen Patientinnen und Patienten getrennt behandelt werden können.

Auch wenn diese Stationen für Covid-19-Patienten frei gehalten werden, weist das Klinikum noch einmal ausdrücklich darauf hin: Die Versorgung für alle Patienten mit akuten Beschwerden oder Verletzungen läuft nach wie vor im Normalbetrieb weiter. Patienten sollen auch weiterhin akute Beschwerden zeitnah abklären lassen, um notwendige Behandlungen zum Beispiel bei Herzinfarkten und Schlaganfällen sofort einleiten zu können. Dafür steht die Zentrale Notaufnahme des Klinikums neben den niedergelassenen Ärzten wie bisher uneingeschränkt zur Verfügung. Der Appell von Vorstand Manfred Wendl: „Bleiben Sie mit dringenden Beschwerden nicht zu Hause!“ Notwendige Behandlungen und Nachbehandlungen zum Beispiel bei Krebsleiden oder auch dringliche Operationen werden wie bisher im Klinikum durchgeführt.


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