14.04.2020, 17:37 Uhr

Corona-Pandemie Wertstoffhöfe im Landkreis Schwandorf öffnen nächste Woche wieder

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Die „Nachholeffekte“ nach den Feiertagen, von denen Gesundheitsministerin Melanie Huml gesprochen hat, sind im Landkreis Schwandorf noch nicht zu verspüren. Am ersten Werktag nach Ostern sind zwei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 362 angestiegen. Davon gelten 178 Personen als genesen.

Landkreis Schwandorf. Am kommenden Wochenende bleiben die Recyclinghöfe und Grüngutannahmestellen noch geschlossen, ab nächster Woche öffnen sie wieder. Die eingesetzten Mitarbeiter erhalten vom Landratsamt über die Gemeindeverwaltungen Mund-Nasen-Masken. Vor Ort muss verstärkt auf Hygieneaspekte geachtet werden. Zum Schutz der anliefernden Bürger und des Personals ist die Zahl der Benutzer des Recyclinghofes auf maximal zehn Personen zur gleichen Zeit beschränkt. Den Gemeinden steht es frei, aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine geringere Höchstzahl festzulegen. Da der Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten ist, kann das Personal des Recyclinghofes keine unmittelbare Hilfestellung bei der Entsorgung geben.

Schwerpunktzentren stehen bereit

Die neuen Schwerpunktzentren, die in Nabburg, Burglengenfeld und Oberviechtach eingerichtet wurden, stehen bereit. Soweit Bedarf besteht, können sie mit einem Tag Vorlaufzeit für Terminvereinbarungen jederzeit anlaufen. Es sind dann auch außerhalb des Sepp-Simon-Stadions in Schwandorf an zentralen Stellen im Landkreis Abstriche möglich. Entschieden wurde, als zweites Testzentrum neben Schwandorf in Nabburg zu beginnen. Eingerichtet ist das Schwerpunktzentrum in der Krankenhausstraße 25 in Nabburg im Gesundheits- und Betreuungszentrum (GBZ Nabburg) des BRK-Kreisverbandes Schwandorf. Die Schwerpunktzentren in Burglengenfeld und Oberviechtach befinden sich an der jeweiligen Asklepios-Klinik. Ziele der Schwerpunktzentren liegen in der Minimierung der Anzahl der Personen, die in unmittelbaren Kontakt mit potentiell infizierten Patienten kommen, der Etablierung effektiver Infektionsschutzvorkehrungen, dem ressourcenschonenden Einsatz von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln und der Sicherstellung und Steuerung einer notwendigen Behandlung potentiell Infizierter.


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