27.03.2020, 15:51 Uhr

Coronavirus Risiken frühzeitig identifizieren – wer ins Klinikum Amberg will, muss Eigenerklärung abgeben

 Foto: Epov/123rf.com Foto: Epov/123rf.com

Ab Freitag, 27. März, ist von ambulanten Patienten und Besuchern, die das Klinikum St. Marien Amberg betreten, eine Eigenerklärung zur Risikoeinschätzung auszufüllen.

Amberg. Abgefragt werden Symptome wie Atemnot, Husten sowie Fieber. Außerdem ist anzugeben, ob Kontakte mit bestätigten Covid-Patienten bestehen und eine Tätigkeit im Krankenhaus, einer Arztpraxis oder einem Altenheim ausgeübt wird. Nachgefragt wird auch der Aufenthalt in einem Altenheim. Auch alle Handwerker und Techniker, die ins Klinikum kommen, müssen so eine Erklärung ausfüllen.

„Diese Eigenerklärung ist von allen auszufüllen, egal ob Patient, Begleitperson oder Elternteil und keinesfalls als Schikane zu verstehen“, erklärt Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor und Pandemiebeauftragter des Klinikums. „Wir wollen mögliche Risiken frühzeitig identifizieren und mit Hilfe der Fragebögen Kontaktpersonen im Falle einer Infektion nachvollziehen können. Wir bitten an dieser Stelle um ihr Verständnis. Schließlich möchten wir die Risiken für die Patienten und Mitarbeiter des Klinikums minimieren. Bitte nehmen Sie diese Abfrage ernst. Sie helfen uns damit sehr. “

Derzeit befinden sich vier bestätigte Covid-19-Patienten sowie sieben Verdachtsfälle im Klinikum zur Behandlung.


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