10.07.2019, 22:15 Uhr

Kosten von 44 Millionen Euro Grünes Licht für Förderung – Zentral-OP am Klinikum Amberg ins Krankenhausbauprogramm aufgenommen

(Foto: Klinikum St. Marien Amberg)(Foto: Klinikum St. Marien Amberg)

Der bayerische Ministerrat hat in seiner Sitzung vom Dienstag, 9. Juli, die Erweiterung und Strukturverbesserung des Zentral-OP des Klinikums St. Marien Amberg in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2023 festgelegt. Damit ist der Weg für diese wichtige Baumaßnahme in den nächsten Jahren frei.

AMBERG Die Kosten belaufen sich auf rund 44 Millionen Euro. 33,27 Millionen Euro davon übernimmt der Freistaat Bayern. „Wir freuen uns über den positiven Bescheid und die finanzielle Unterstützung des Freistaates. Mit der Umsetzung der Maßnahme investieren wir in die Zukunft und können damit auch weiterhin medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anbieten“, betont Klinikumsvorstand Manfred Wendl. Mit der Maßnahme werden insgesamt acht neue OP-Säle entstehen. Davon wird ein Saal als Hybrid-OP ausgebaut. Wichtig ist auch die spezielle Ausrüstung von weiteren OP-Sälen für minimalinvasive Eingriffe.

„Unser Zentral-OP ist 1994 in Betrieb gegangen. Aufgrund des Alters, insbesondere der technischen Anlagen, ist die Maßnahme dringend erforderlich geworden. Durch die Fördermittel für die OP-Erweiterung und die Strukturverbesserung des Zentral-OP können wir Räume und die Technik auf den modernsten Stand bringen und auch die Abläufe verbessern“, so Wendl weiter.

Ende vergangenen Jahres wurde der Antrag auf Fördermittel gestellt. Im Vorfeld haben die Verantwortlichen des Klinikums mehr als ein Jahr das Konzept für die OP-Erweiterung und die Strukturverbesserung ausgearbeitet. Für die Baumaßnahme wird eine Bauzeit von ca. fünf Jahren veranschlagt.


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