28.05.2019, 18:00 Uhr

„Spart Zeit und Wege“ Förderverein des Krankenhauses St. Barbara übergibt Medizintechnik im Wert von 5.500 Euro

(Foto: Claudia Seitz)(Foto: Claudia Seitz)

Die Freunde und Förderer des Krankenhauses St. Barbara zeigten sich Ende Mai bei der ersten offiziellen Spendenübergabe 2019 erneut spendabel: ein 5.000 Euro teurer Ultraschallkopf für die Anästhesie und ein Infusionspumpenträger im Wert von 500 Euro für die Zentrale Notaufnahme.

SCHWANDORF Auch im Jahr nach den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Vereinsjubiläum zeigen sich die Freunde und Förderer des medizinischen Zentralversorgers unter Führung von Andreas Wopperer wieder spendabel. Für 5.500 Euro haben sie Medizingeräte gekauft und an das Krankenhaus St. Barbara übergeben.

Der größte Teil der jüngsten Spendensumme – 5.000 Euro – wurde in einen Ultraschallkopf für Echokardiographie investiert. Laut den beiden Chefärztinnen Dr. Regina Birk (Anästhesie und Intensivmedizin) und Dr. Elisabeth Bösl (Kardiologie und Pneumologie) ist die Ultraschalltechnologie ein unverzichtbares Instrument in der Diagnostik und führt zu keiner Strahlenbelastung. Mit Ultraschall können nicht nur Organe in ihrer Funktion und Größe beurteilt werden, es werden auch Gewebs- und Flüssigkeitsproben unter Sicht entnommen. Zur Gefäßpunktion und zur Durchführung von Nervenblockaden wird das Ultraschallgerät im OP bereits benutzt. Nun kann mit dem neuen Spezialschallkopf auch das Herz beurteilt werden.

Kontinuierliche Versorgung

So ist es möglich – wenn es einem narkotisierten Patienten nicht gut geht – sofort zu überprüfen, ob das Herz noch leistungsfähig genug ist. Laut Dr. Elisabeth Bösl spart der neue Ultraschallkopf eindeutig „wertvolle Zeit und Wege“.

Das zweite Geschenk wurde an den Ärztlichen Leiter der Zentralen Notaufnahme, Dr. Jochen Spieß, überreicht: ein Infusionspumpenträger mit Namen „AgilaLink 4“. Infusionspumpen werden bei Patienten eingesetzt, die eine ununterbrochene Medikamentenversorgung über die Vene benötigen. Mit Hilfe des Infusionsautomaten könne die Menge, die in einem bestimmten zeitlichen Rahmen gebraucht wird, genau dosiert werden. Zudem kann ein kontinuierlicher Wirkspiegel eingestellt werden.

Da schwerkranke Patienten häufig viele dieser Infusionspumpen benötigen, sorgt der Pumpenträger für Ordnung und Verbesserung der Patientensicherheit. Der Transport dieser Patienten wird wesentlich vereinfacht.

Für das Krankenhaus bedankten sich der stellvertretende Geschäftsführer Michael Enzmann, die stellvertretende Ärztliche Direktorin Dr. Elisabeth Bösl und Pflegedirektor Frank Hederer bei den anwesenden Förderern Wolfgang Wack, Gabi Leichtl, Maximilian Zepf und Andreas Wopperer für ihr besonderes Engagement.


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