20.07.2018, 21:39 Uhr

Tageskliniken in Amberg „Der Freistaat bleibt ein verlässlicher Partner der Kommunen und Krankenhausträger“

(Foto: Stasique Photography/123rf.com)(Foto: Stasique Photography/123rf.com)

In Amberg wurden zwei Tageskliniken für Erwachsenenpsychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie errichtet, die unmittelbar mit dem Klinikum St. Marien verbunden sind. Bestandteil des Neubaus sind auch zwei Institutsambulanzen und eine Schule für Kranke.

AMBERG „Die Tageskliniken in Amberg setzen Maßstäbe für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten. Das teilstationäre psychiatrische und kinder- und jugendpsychiatrische Versorgungsangebot in der westlichen Oberpfalz wird erweitert. Das medizinisch und wirtschaftlich durchdachte Baukonzept des neuen Gebäudes ermöglicht kurze Wege und erleichtert die fachübergreifende Zusammenarbeit. Dies dient Patienten und Personal gleichermaßen“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Eröffnung des Neubaus der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Erwachsenenpsychiatrie durch den Bezirkstagspräsidenten der Oberpfalz, Franz Löffler, am Freitag (20.07.) in Amberg fest.

Der Freistaat unterstützt das Bauvorhaben der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo) mit Mitteln der Krankenhausfinanzierung von mehr als 3,54 Millionen Euro. Die Krankenhausförderung ist Bestandteil des kommunalen Finanzausgleichs, der 2018 mit über 9,5 Milliarden Euro erneut ein Rekordvolumen aufweist. Der Krankenhausförderetat wurde im Jahr 2018 um 140 Millionen Euro auf über 643 Millionen Euro erhöht. Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 enthält drei weitere Projekte zum Ausbau der psychiatrischen bzw. kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung in der Oberpfalz (Bezirksklinikum Regensburg, Psychiatrische Klinik Weiden und Bezirkskrankenhaus Wöllershof) mit einem Volumen von rund 36 Millionen Euro. „Der Freistaat bleibt ein verlässlicher Partner der Kommunen und Krankenhausträger“, betonte Füracker.


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