01.08.2020, 22:00 Uhr

Unterstützung Frauen- und Mütterverein Tegernheim überreicht Spendenscheck für „Includio“

 Foto: Martin Jäger Foto: Martin Jäger

Mit einer Summe von 1.000 Euro hat der Frauen- und Mütterverein aus Tegernheim das Inklusionsprojekt „Includio“ der Johanniter in Ostbayern bedacht. Weitere 1.000 Euro erhielt Pfarrvikar Basil Iruthayasamy für ein soziales Projekt in Indien.

Tegernheim. Die insgesamt 2.000 Euro haben die Mitglieder des Frauen- und Müttervereins mit diversen Marktverkäufen von beispielsweise selbst gebundenen Palmsträußchen, selbst gefertigten Osterkerzen, aber auch durch Mitgliedbeiträge und Spenden gesammelt, um diese anschließend für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Hierfür haben die Frauen das Johanniter-Inklusionshotel „Includio“, das derzeit im Regensburger Stadtgebiet gebaut wird, und ein soziales Projekt für Brunnenbau in Indien von Pfarrvikar Basil Iruthayasamy der Pfarrgemeinde Mariä Verkündigung in Tegernheim auserkoren.

Die Spendenschecks übergaben die Vereinsvorsitzenden Rosemarie Eichenseer, Rosina Mader und Ursula Seidl sowie Vereinsmitglied Sylvia Meyer an Hotelleitung Helga Butendeich und Martin Steinkirchner, Vorsitzender der Johanniter-Hotel gGmbH und Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern, nach der Sonntagsmesse in der Kirche Mariä Verkündigung. „Damit unser Inklusionshotel ein Erfolg wird, zählt jeder Baustein und da freut es mich ganz besonders, dass der Frauen- und Mütterverein Tegernheim unser Includio bedacht hat“, bedankte sich Martin Steinkirchner bei den Mitgliedern des bereits seit 1883 bestehenden Vereins, der Frauen die Möglichkeit geben möchte, eigenverantwortlich und zeitgemäß das Leben in Familie und Beruf sowie in Kirche und Staat mitzugestalten.

„Includio – Regensburgs erstes Inklusionshotel“ wird ein komplett barrierefreies Inklusionshotel für Urlaubs- und Geschäftsreisende, das auch als Tagungshotel entstehen wird. Neben den insgesamt 84 vollkommen behindertengerechten Zimmern, wird auch ein großer Teil der neu entstehenden Arbeitsplätze an Menschen mit Behinderung vergeben und damit ein Inklusionsbetrieb entstehen.


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