29.07.2020, 08:09 Uhr

Für zweite Welle gerüstet Das Caritas-Krankenhaus St. Josef nimmt ein neues CT-Gerät in Betrieb


Das Caritas-Krankenhaus St. Josef ist für eine mögliche zweite Welle noch besser gerüstet: Im Rahmen der Corona-Hilfen des Freistaats Bayern hat die Klinik einen neuen Computertomographen bekommen. Mit dem mobilen CT-Gerät kann die Lunge innerhalb weniger Sekunden gescannt werden. Damit kann COVID-19 noch schneller erkannt und sicherer behandelt werden.

Regensburg. „Das Gerät verstärkt unser bereits vorhandenes Hochleistungs-CT. Es liefert innerhalb kürzester Zeit sehr präzise Aufnahmen der Lunge und ist dabei besonders strahlungsarm“, sagt Prof. Dr. Johannes Seitz, der Chefarzt der Radiologie am Caritas-Krankenhaus St. Josef.

Die Aufnahmen des Brustkorbs sind wichtig, da bei COVID-19 schon im frühen Krankheitsstadium charakteristische Veränderungen der Lunge auftreten können. „Wir wissen von Fällen, bei denen im CT bereits Anzeichen der Krankheit im Bereich der Lunge zu sehen waren, obwohl der Rachenabstrich, also der Corona-Test, noch negativ war“, erklärt Prof Seitz. Die Untersuchung der Lunge mittels CT-Gerät sei folglich ein wichtiger Baustein im Kampf gegen COVID-19. Es freue ihn daher besonders, dass nun ein zweites Hochleistungsgerät vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt wird und bei Bedarf in Betrieb genommen werden könne.

Parallele Strukturen für mehr Patientensicherheit

Der neue 80-Zeilen-Scanner steht zukünftig ausschließlich für Patienten mit oder mit Verdacht auf COVID-19 zur Verfügung. Das bereits vorhandene Gerät wird für alle anderen Untersuchungen bei Patienten, bei denen das Virus ausgeschlossen wurde, genutzt. „Das macht uns noch schneller in der Diagnose und minimiert das Ansteckungsrisiko für alle Patientinnen und Patienten“, freut sich Dr. Thomas Koch, Geschäftsführer des Caritas-Krankenhauses St. Josef.


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