07.05.2020, 09:29 Uhr

Fleißige Näherinnen Mund-Nase-Masken als Spende für den VKKK

Monika Kappenberger kam auf die Idee, Masken für den VKKK zu nähen. Foto: privatMonika Kappenberger kam auf die Idee, Masken für den VKKK zu nähen. Foto: privat

Viele fleißige Hände nähen Mund-Nase-Masken für krebskranke Kinder, deren Familien und das medizinische Personal. „Wir sind für diese Unterstützung ausgesprochen dankbar“, sagt Irmgard Scherübl, zweite Vorsitzende des VKKK Ostbayern e.V.. Der Bedarf ist nach wie vor sehr hoch.

Regensburg. Monika Kappenberger, Scherübls Schwiegertochter, kam auf die Idee. Sie begann, Schutzmasken für die Angehörigen der jungen Krebspatienten zu nähen, die im Elternhaus des VKKK am Uniklinikum wohnen. „Sich selbst darum zu kümmern, dafür fehlen den Familien in so einer Ausnahmesituation Zeit und Nerven“, sagt Scherübl. Monika Kappenberger, Brigitta Amann und Roswitha Stadler, zwei langjährige Helferinnen des Vereins, sowie Nadine Frammersberger, Mutter eines Patienten, haben sich im April an ihre Nähmaschinen gesetzt.

Zunächst hat der VKKK jedem Elternteil gegen eine kleine Spende eine Maske ausgehändigt. Dann kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinder-Uniklinikums an die Reihe. „Die tragen unsere einfachen Masken natürlich nur in den Bereichen, in denen nicht medizinisch zertifizierte Masken vorgeschrieben sind“, erläutert Scherübl. Rund 200 Masken hat das VKKK-Team bisher genäht. Der Nachschub läuft inzwischen so gut, dass auch eine zweite oder dritte Maske zum Wechseln zur Verfügung steht.

„Neben unserem Team danken wir sehr herzlich der Facebook-Gruppe ‚Mundmaske nähen für Regensburg‘“, sagt Irmgard Scherübl. Rund um die Initiatorin Carmen Schirrmacher-Spathas haben sich aktuell rund 600 Leute zusammengefunden, die einfache Mund-Nase-Masken für den medizinischen Bereich, Pflege-Bereich und gemeinnützige Institutionen nähen – ganz ohne kommerzielle Interessen. Auch diese Gruppe versorgt den VKKK mit Maskennachschub.


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