30.04.2020, 15:44 Uhr

Neu entwickelt Corona-Check-App – Wissenschaftler der „Medbo“ bringen App für Selbst-Screening heraus

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Die neu entwickelte Corona Check App, an der Wissenschaftler und Entwickler der „Medbo“ beteiligt sind, bietet ein schnelles Covid-19-Selbst-Screening für Apple und Android. Viele Menschen sind zurzeit verunsichert, ob sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Mit einfachen Fragen leitet die App zur einer Handlungsempfehlung.

Regensburg. Der universitäre Forschungsverbund Regensburg/Würzburg/Ulm hat gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der LA2 GmbH eine neuartige App entwickelt. Die Corona-Check-App richtet sich an alle, die vermuten oder abschätzen wollen, ob sie eine Covid-19-Symptomatik haben. „Wir wollen damit vor allem die Telefon-Hotlines der Krankenhäuser und Gesundheitsämter entlasten“, erklärt Dr. Winfried Schlee, einer der Regensburger Entwickler.

Der Test stellt sieben Fragen für ein Selbst-Screening und am Ende bekommt der Benutzer ein Ergebnis mit konkreten Handlungsanweisungen. Die Logik der Fragen und auch der Auswertung orientiert sich an der Logik des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des LGL Bayern. Bei Änderungen wird auch die App sofort angepasst. Weiter bietet die App eine Bibliothek mit Tipps, wie man sich selbst und andere schützen kann. Es gibt viele Ratschläge, mit denen man das Infektionsrisiko reduzieren kann und einer kleinen Erklärung, warum der Tipp sinnvoll ist. „Die Pandemie-Situation ist gerade sehr dynamisch. Ständig gibt es Änderungen bei den Regelungen und auch neue Erkenntnisse zum Coronavirus selbst“, erläutert Dr. Schlee. Über einen Ticker werden die allerwichtigsten Informationen für den Nutzer zusammenfasst und Hilfsangebote kommuniziert. Hier arbeiten die Entwickler ganz eng mit dem LGL Bayern zusammen.

Die Corona-Check-App ist keine App zum Nachverfolgen von Kontaktpersonen. Bei der Corona-Check-App erfolgt grundsätzlich keine Speicherung personenbezogener Daten wie Name, Anschrift, Mail-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, SIM-Karte oder der Name des Telefons. Es werden insbesondere auch keine Daten aus dem Speicher des Smartphones ausgelesen und keine Daten an die Gesundheitsämter weitergeleitet. Die App findet man im Internet unter www.coronacheck.science.


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