18.03.2020, 14:27 Uhr

Medizin Kreisklinik in Wörth trifft Vorkehrungen für erwarteten Anstieg der Corona-Patienten

 Foto: Tyler Olson Simplefoto/123rf.com Foto: Tyler Olson Simplefoto/123rf.com

Auch die Kreisklinik Wörth an der Donau rüstet sich für die zu erwartende Aufnahme von Patienten mit einer Corona-Infektion.

Wörth an der Donau. Dort, wo es vertretbar ist, werden ab sofort Einschränkungen bei der Patientenversorgung vorgenommen, planbare Behandlungen und Operationen werden zurückgestellt, ambulante Sprechstunden müssen entfallen.

Zum Schutz der Patienten und des Personals sind Patientenbesuche ab sofort generell verboten – Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen und nach Rücksprache mit der Station möglich.

Die Notfallversorgung ist nicht betroffen, sie wird jederzeit gewährleistet. Das medizinische Versorgungszentrum behandelt ambulante pneumologische Notfälle während der üblichen Sprechzeiten.

Der geänderte Modus gilt bis zu einer Neubewertung der Situation. Eine umfassende Information der Patienten aufgrund der aktuellen Situation wird sichergestellt. Für alle geplanten Behandlungen oder sonstigen Terminvereinbarungen gilt, dass alle betroffenen Patienten telefonisch unterrichtet werden. Es erfolgen keine Terminänderungen, ohne dass die Patienten darüber informiert werden.

Die Kreisklinik bittet um Verständnis für die getroffenen Regelungen und auch für deren Kurzfristigkeit. Die Neuregelungen sollen bewirken, dass Ressourcen geschont und Kapazitäten frei gemacht werden für die zu erwartende Aufnahme von Patienten mit Covid-19-Erkrankungen.


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